Todd Phillips: Regisseur ist offen für ein „Joker“-Sequel


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Todd Phillips‘ „Joker“ gehörte zu den großen Überraschungen im Kinojahr 2019. Mit einem Budget von 60 Millionen Dollar und einem Einspielergebnis von über einer Milliarde, stieß „Joker“ in die Popularitäts-Sphären von Marvel und Disney vor. Deswegen ist es wenig verwunderlich, dass über eine Fortsetzung der Geschichte von Arthur Fleck nachgedacht wird. Philips selbst äußerte sich kürzlich zu dem Thema.

Vor einiger Zeit gab es Gerüchte, dass ein Sequel schon längst in Planung sei. Diese stellten sich aber als falsch heraus. Jetzt sprach der Regisseur des DC-Hits erstmals selbst darüber. „Wenn ein Film 60 Millionen kostet und dann über eine Milliarde einnimmt, ist es klar, dass wir über eine Fortsetzung nachdenken“, so der Regisseur der „Hangover“-Trilogie in einem Interview. „Joaquin [Phoenix] und ich haben uns noch nicht entschieden. Wir sind offen dafür. Ich würde es lieben noch einmal mit ihm zu arbeiten, also wer weiß? Es müsste allerdings eine wirkliche thematische Relevanz haben, wie wir es bei diesem Film hatten, der um Kindheitstrauma, fehlende Liebe und den Verlust von Empathie ging“, sagte Philips zuletzt bei einer Award Show.

Es bleibt also unklar, ob die Geschichte von Arthur Fleck weitererzählt wird – und vor allem, ob sich das Duo Philips/Phoenix der Sache annehmen wird. Joaquin Phoenix selbst hat sich zu den Gerüchten noch nicht wirklich klar geäußert. Vor allem gilt Phoenix bisher auch nicht als Darsteller, der an einem Franchise interessiert wäre.