Highlight: Joaquin Phoenix: 7 Fakten, die Sie über den „Joker“-Darsteller kennen müssen

Herausgeschnittene „Joker“-Szene hätte Sophies Schicksal erklärt

„Joker“ im Podcast – Wie gefährlich ist dieser Film?

Hat der Joker seine Freundin Sophie getötet? Das wurde der Vorstellungskraft seiner Zuschauer überlassen. Viele sahen es als eine der vielen wirren Vorstellungen des kranken Clowns an, andere wiederum meinten Arthur Fleck hätte die junge Mutter wirklich umgebracht. „Joker“ Kameramann Lawrence Sher sagte unlängst, dass dem gescheiterten Comedian nur Menschen zum Opfer fallen, die ihn erniedrigt und verletzt hätten.

Regisseur Todd Phillips hat nun enthüllt, dass eine Szene gelöscht wurde, die bestätigt hätte, dass Sophie nicht getötet wurde. In der Sequenz konnte man die Joker-Vertraute bei einem Interview mit Murray Franklin sehen, Tage, nachdem Gerüchte über ihren Tod entstanden.

„Selbst als Bösewicht lebte er nach einem bestimmten Kodex“

„Er tötet sie nicht“, sagte Phillips zu IndieWire, nachdem er berichtete, dass die Szene geschnitten wurde, um die erzählerische Struktur des Films zu erhalten und Ereignisse stets aus der Perspektive des Jokers zu zeigen: „Als Filmemacher und Autor sage ich, dass er sie nicht tötet.‘“

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Weiter sagte er: „Die meisten Leute, mit denen ich gesprochen habe, denken, dass er sie nicht getötet hat, weil sie die Idee verstehen, dass er nur Menschen tötet, die ihm Unrecht getan haben.“ Der 48-jährige weiter: „Sie hatte nichts damit zu tun. Die meisten Leute verstanden, dass er, selbst als Bösewicht, nach einem bestimmten Kodex lebte. Natürlich hat er diese Frau nicht getötet.“

Regisseur Todd Phillips, „Joker“ Joaquin Phoenix und „Sophie“-Darstellerin Zazie Beetz

Hoffnung auf eine Veröffentlichung der gelöschten Szene gibt es wenig. Phillips erklärte, er „hasse verdammt lange Schnitte mit herausgeschnittenen Szenen“: „Sie werden aus einem bestimmten Grund gelöscht. Der Film, der existiert, ist genau der Film, den ich will, und ich werde nie eine herausgeschnittene Szene zeigen.“

Albert L. Ortega Getty Images

Joaquin Phoenix verstört bei Golden Globes mit Fuck-Rede

Joaquin Phoenix ist am Sonntagabend (05. Januar) in Los Angeles mit dem Golden Globe als bester Hauptdarsteller (Drama) für seine Darstellung in „Joker“ ausgezeichnet worden. Es ist nach seiner Johnny-Cash-Darstellung in „Walk The Line“ bereits sein zweiter Golden Globe. Mit seiner eigentümlichen Dankesrede machte er seinem Ruf als Hollywood-Grantler allerdings alle Ehre. „Es gibt keinen verfickten besten Schauspieler“, sagte Phoenix in einer mit Schimpfwörtern nur so übersprudelnden und fürs TV-Publikum zum Teil zensierten Rede. Nachdem er noch seine Mitnominierten gennant und so geehrt hatte, sagte er auf sie bezogen: „Wir wissen alle, dass es zwischen uns keinen verfickten Wettbewerb gibt.…
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