Highlight: Joaquin Phoenix: 7 Fakten, die Sie über den „Joker“-Darsteller kennen müssen

„Joker“: Rätsel um Arthur Flecks letzten Sophie-Besuch gelöst

Gegenstand der Diskussion war das Ende des „Joker“, in dem sich Arthur Fleck in einer Anstalt befindet, wobei sich die Fans fragten, ob die vorangegangenen Ereignisse tatsächlich stattgefunden hatten, oder ob es sich um eine Wahn-Vorstellung des Killer-Clowns handelte: Die Szene, in der der Joker die Wohnung von Sophie verlässt und von Polizeisirenen empfangen wird, ließ die Zuschauer darüber im Unklaren, ob er sie getötet hatte, oder es nur eine weitere Sache war, die sich in seinem Kopf abspielte.

„Joker“ im Trailer

In einem Interview mit /Film hat Sher nun Licht ins Dunkle gebracht: „Wir wollten die Interpretation des Realen gegenüber dem Nicht-Realen zu einem Teil der Erfahrung des Betrachters machen“, verriet der Kameramann. „Zum Beispiel ist seine Beziehung zu Sophie für ihn eine Fantasie.“ Weiter erklärte er: „Einige Leute haben mich gefragt: ,Wurde sie getötet?‘ Doch Todd Phillips hat deutlich gemacht, dass sie nicht getötet wurde.“

Zur Motivation des Jokers erklärte Sher außerdem: „Arthur tötet Menschen, die ihm auf eine bestimmte Weise Unrecht getan haben, und Sophie hat ihm nie Unrecht getan.“ Er fuhr fort: „Was das betrifft, was wir visuell getan haben, um mit dem Realen und dem Nicht-Realen zu spielen, gibt es Wiederholungen und Szenen, die sich gegenseitig widerspiegeln.“

Der Joker erwies sich bereits als größer Oktober-Erfolg aller Zeiten und ist dabei, die Schallmauer von 1 Milliarde US-Dollar Umsatz zu durchbrechen. Die nun ikonische Treppe in Brooklyn, die der Joker in einer Szene herab tanzt, ist zu einer Touristenattraktion avanciert, was allerdings nicht überall auf Begeisterung stößt.


Joaquin Phoenix gewann erst Preis und protestierte dann vor Schlachthaus

Am Sonntag (19. Januar) gewann Joaquin Phoenix für seine Rolle als „Joker“ den SAG-Award als bester Hauptdarsteller. Statt danach auf die Aftershow-Party zu gehen, hatte der Schauspieler aber andere Pläne. So fuhr er kurzerhand zu einem nahegelegenen Schlachthaus, um dort mit anderen Aktivisten einen Lastwagen mit Schweinen abzufangen. Seit 2017 gibt es jeden Mittwoch und Sonntag eine Demonstration vor dem Gebäude von Farmer John Packing Co., um dort gegen das Schlachten von Tieren zu protestieren. „Es ist sehr wichtig, hier zu sein“, so der Schauspieler in einem Interview vor Ort. „Viele Menschen kennen die Quälerei und das Morden in der…
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