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Kanye West rastet hinter den Kulissen von „Saturday Night Live“ aus


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Am vergangenen Wochenende spielte Kanye West bei „Saturday Night Live“ zwei Songs, die er vorher allerdings nicht geprobt hatte – dementsprechend schlecht und lustlos fiel sein Auftritt aus. Nun ist ein Audio-Mitschnitt veröffentlicht worden, der hinter den Kulissen aufgenommen wurde. Darauf zu hören: Kanye West, der nicht nur flucht, was das Zeug hält, sondern auch über einige Prominente schimpft.

In seinem Backstage-Ausraster rechnet Kanye West wirklich mit jedem ab: Taylor Swift nennt er „Fake Ass“, die Crew von „Saturday Night Live“ soll er als „White Motherf*ckers“ beschimpft haben (obgleich das nicht im Audio-Clip zu hören ist). Und zu guter Letzt sagt Kanye auch noch das:

„Ich bin 50 Prozent einflussreicher als Stanley Kubrick, Apostel Paul, Pablo Picasso und Pablo Escobar. 50 Prozent mehr, lebendig oder tot. Für die nächsten 1.000 Jahre. Stanley Kubrick. ‚Ye.“

Kanye West rastet aus

Kanyes Ärger wurde laut neuesten Aussagen übrigens deshalb provoziert, weil die Cew von „Saturday Night Live“ die Lichttechnik bei Kanyes Bühnenshow kurzfristig ändern musste.

Kanye West konterte bereits auf die Veröffentlichung des Clips – das Gesagte sei aus dem Zusammenhang gerissen, er sei aufgrund einer privaten Angelegenheit sauer gewesen.

Erst vor wenigen Tagen hat der Rapper sein Album „The Life Of Pablo“ exklusiv beim Streaming-Anbieter Tidal veröffentlicht.


Beck und sein Meisterwerk „Odelay“: Eine Ode auf den fransigen Hund

In der offiziellen Chronologie wird “Odelay” als zweites REGULÄRES Album von Beck Hansen geführt. Eine spezielle Zählung, die den manischen Produktions-Output des schmächtigen Do-It-Yourself-Moguls von der Westcoast berücksichtigt. Schließlich hatte er nach dem Mega-Erfolg seines 1994er-Debüts „Mellow Gold“ (das, wo „Loser“ drauf ist) zwischendurch noch zwei Indie-/Lo-Fi-Platten rausgefeuert. Vor 20 Jahren ballerte Beck also in hoher Frequenz aus allen Kanälen. Neuer Sound für Beck mit Sample-Technik der Dust Brothers Das Multitalent aus Los Angeles war sich klar darüber, dass er die schlaffe Indie-HipHop-Nummer, die ihn zwei Jahre zuvor zum Weltstar der Studenten-WGs gemacht hatte, nicht ewig auswalzen wollte. Also unterbrach…
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