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Highlight: Die besten Gitarristen aller Zeiten: Keith Richards

Keith Richards: 30th Anniversary Edition von „Talk Is Cheap“

1988 veröffentlichte Keith Richards seine erste Solonummer. Die Stones waren für eine Zeit lang nicht aktiv, dennoch fühlte sich Keith bereit, etwas zu tun. Er hatte mit dem Schlagzeuger Steve Jordan an dem Chuck-Berry-Film „Hail, Hail Rock ’n‘ Roll“ gearbeitet und suchte nach einer weiteren Herausforderung.

An ein Soloalbum hatte Richards eigentlich nicht gedacht und gab auch später zu, förmlich ins Studio gedrängt worden zu sein. „Mein zentraler Fokus war immer die eine Sache. Ich fühlte mich bei den Stones, als hätte ich das perfekte Vehikel für das, was ich machen wollte. Ich konnte mir nicht vorstellen, etwas anderes zusammenzustellen, wäre ebenso befriedigend“, erinnert sich der Musiker.

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Zum Glück gründete er dann aber doch die unvergleichlichen X-Pensive Winos. Von Anfang an fühlte es sich für Richards wie eine Band an, mit Gitarrist Waddy Wachtel als souveräner Ergänzung zu Steve Jordan. „Waddy und ich sind wie Ronnie (Ron Wood) und ich“, erklärt Keith. „Nach fünf Minuten ist es, als würde man einander bereits sein ganzes Leben kennen.“

Kooperation
Keith Richards

Hinzu kamen noch Charley Drayton, der Bass und Schlagzeug spielte, und Sänger und Keyboarder Ivan Neville. Alle Musiker waren Multiinstrumentalisten. Isoliert von alen Ablenkungen entwickelte sich recht schnell ein Konzept für die Studioeinspielung. „Es gab einen Flow und ich musste nur daran festhalten“, so Richards.

Keith Richards: „Das menschliche Riff“

Einen der ersten Songs, den sie aufnahmen, war das explosive „Take It So Hard“. Er zeigt, warum Keith Richards oft auch als das „menschliche Riff“ bezeichnet wird. Die Aufnahmen wurden später auf Montserrat, Bermuda und in weiteren Studios mit Gastmusikern wie Sarah Dash, Bootsy Collins, Maceo Parker, The Memphis Horns, Patti Sciafia und Mick Taylor fortgesetzt.

Die Neuauflage von „Talk Is Cheap“ (kommt am 29. März in die Plattenläden) enthält im Deluxe-Box-Set und im Super-Deluxe-Box-Set sechs Bonustitel, vier davon mit dem Pianisten Johnnie Johnson; darunter Eddie Taylors „Big Town Playboy“, „Blues Jam“ „Slim“ und „My Babe“ von Jimmy Reed. „Talk Is Cheap“ wird neben dem Super Deluxe Box Set, dem Deluxe Box Set, der CD, der LP und digital auch als 2CD-Mediabook erscheinen. Diese Doppel-CD enthält auf dem ersten Tonträger das neu remasterte Album und auf der zweiten CD sechs Bonus-Titel.

Das limitierte und nummerierte Super-Deluxe-Box-Set besitzt ein exklusives Gehäuse. Beide Boxen bieten neben der CD eine LP mit Bonussongs, zwei Singles und ein 80-seitiges Hardcoverbuch mit Liner Notes von Anthony De Curtis, in denen die Entstehungsgeschichte der Produktion und der Einfluss des Albums beschrieben wird. Dazu ein Interview mit Keith Richards und seltene Fotos.

„Talk Is Cheap“ – Tracklist

  1. Big Enough
  2. Take It So Hard
  3. Struggle
  4. I Could Have Stood You Up
  5. Make No Mistake
  6. You Don’t Move Me
  7. How I Wish
  8. Rockawhile
  9. Whip It Up
  10. Locked Away
  11. It Means A Lot

‘Talk Is Cheap“ –  Bonus Tracks

  • Blues Jam
  • My Babe
  • Slim
  • Big Town Playboy
  • Mark On Me
  • Brute Force

Carsten Rehder picture alliance / Carsten Rehder/dpa

Alarm! Keith Richards: Arbeit am Rolling-Stones-Album ist langweilig

Im Rahmen der anstehenden Veröffentlichung des Reissues seines Soloalbums „Talk Is Cheap von 1988“ hat Keith Richards über die anstehende US-Tour der Rolling Stones sowie dem lang erwarteten Nachfolger von „A Bigger Bang“ gesprochen, also dem ersten Werk seiner Band mit Original-Kompositionen seit 2005. Am 20. April geht's mit den Konzerten los in Miami, zuvor aber will der 75-Jährige, mittlerweile komplett nüchterne Gitarrist nochmal ins Studio. „Ich stelle Material für die kommende Platte zusammen“, teilte er dem amerikanischen ROLLING STONE mit. Und Richards schickt, wenn auch lachend, eine schräge Nachricht hinterher: „Manchmal geht es dabei nicht ums Komponieren, sondern ums…
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