Keith Richards


Keith Richards gilt mit seinem Band-Kollegen Mick Jagger neben Duos wie Lennon/McCartney (Beatles) und Page/Plant (Led Zeppelin) zu den erfolgreichsten Songwritern in der Geschichte der Rock-Musik. Als Gitarrist der Rolling Stones trug er maßgeblich zu deren Erfolg bei, vor allem durch sein reduziertes Gitarrenspiel bestehend aus prägnanten Riffs und Licks, die ihn zu einem der erfolgreichsten Rhythmusgitarristen im Rock machten. Während seiner Solo-Karriere fiel er vor allem als Gastmusiker großer Künstler wie Aretha Franklin, Sheryl Crow und Tom Waits auf.

Während Keith Richards‘ Zeit mit den Rolling Stones trug sein außerordentliches Gitarrenspiel und sein Songwriting zusammen mit Mick Jagger zum weltweiten Erfolg der Band bei. Sein Gitarrenriff von „(I Can’t Get No) Satisfaction“ (1965) machte den Song zum Rolling-Stones-Klassiker.

Seit erstes Solo-Projekt mit der Band X-Pensive Winos und dem Album „Talk Is Cheap“ 1987 war jedoch ein kommerzieller Flop und wurde kaum beachtet. Trotzdem engagierte sich Richards auf dem Live-Aid-Konzert von Bob Geldof und trat mit Künstlern wie Bob Dylan auf. Nach einzelnen kleinen Bandprojekten erlangte er vor allem als Gastmusiker bei Künstlern wie Tom Waits, Aretha Franklin und Sheryl Crow Aufmerksamkeit.

Als Gitarrist fiel Keith Richards nicht wegen seiner ausgefallenen Soli auf, sondern vielmehr durch den Einsatz prägnanter Riffs und Licks, die allesamt auf den Grundlagen der Gitarren-Theorie basieren. Sein reduziertes Gitarrenspiel wurde zum Erfolgsgeheimnis der Rolling Stones und brachte ihm den Ruf als einer der besten Rhythmusgitarristen in der Rockmusik ein. Typisch für Keith Richards sind innerhalb seiner Solo-Karriere die offenen Stimmungen der Gitarre, insbesondere das Open-G.

Keith Richards sorgte im Lauf seiner musikalischen Laufbahn immer wieder auch für negative Schlagzeilen, da er häufig durch seinen Heroinkonsum auffiel und in Konflikt mit dem Gesetzt geriet. 1979 gelang ihm der Heroin-Entzug, jedoch blieb er anderen Drogen weiter treu. 1993 wurde Keith Richards in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen.

Keith Richards haben wir außerdem gefunden in:

02.02.2023:  Sid Vicious, der legendäre Bassist der Sex Pistols, starb am 2. Februar 1979 an einer Überdosis Heroin in New York. Was für ein Leben hatte er geführt – und wie konnte es zu seinem frühen Tod kommen? in Sid Vicious: Die letzten Tage im Leben des Sex-Pistols-Bassisten

30.01.2023:  Charles Manson, Graffiti, Keith Richards, Drumcomputer und Gott im Saal: Alles, was Sie zu „The Joshua Tree“ von U2 wissen müssen. in „The Joshua Tree“ von U2: 13 Fakten, die kaum einer kennt

27.01.2023:  2021 eröffnete die italienische Band ein Konzert der Rolling Stones. Im Backstage-Bereich kamen die Musiker*innen ins Gespräch – Keith Richards hatte zuvor noch nie von der Gruppe gehört. in „Keine Ahnung, wer ihr seid“: Måneskin erinnern sich an ihr Treffen mit den Rolling Stones

Reviews zu Keith Richards


  • „Keith Richards – The Unauthorised Biography“

    von Victor Bockris ist die 1992 erstmals veröffentlichte Lebensgeschichte der immer noch und lange noch lebenden Legende, bis ins Jahr 2002 fortgeschrieben, als Paperback. Niemand, so der Biograf, habe höhere Hochs und tiefere Tiefs durchlebt und überlebt als Keef. Dabei verschwimmen bisweilen die Grenzen zwischen der realen Welt und religiöser Überhöhung. Terry Southern schrieb in […]