Kool Savas ist die Lust gründlich vergangen, mit Xavier Naidoo Musik zu machen


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Am Freitag (27. März) ging Sido mit seinem „Zuhause mit Sido“-Livestream auf YouTube an den Start. Während des Streams gab er ein Heimkonzert zu Zeiten der Corona-Krise und unterhielt sich mit unterschiedlichen Gästen, darunter auch Rap-Kollege Kool Savas.

Bei dem Gespräch kamen die beiden laut HipHop.de auf das angekündigte neue Album von Kool Savas und Xavier Naidoo zu sprechen. Dabei will Sido wissen, ob das nach dem jüngsten Skandal um Xavier Naidoo noch infrage kommt. Kool Savas soll mit einem „Nee“ geantwortet haben und es bei dieser deutlichen, aber kurzen Reaktion belassen haben.

Xavier Naidoo war kürzlich mit einem Video auffällig geworden, in dem er mutmaßlich von der Gefahr singt, die von Flüchtlingen ausgeht. Das kostete ihm auch seinen Job in der „Deutschland sucht den Superstar„-Jury.

Im Kreuzfeuer der Kritik: Xavier Naidoo

Noch im vergangenen Jahr gab es deutliche Hinweise darauf, dass Kool Savas und Xavier Naidoo an dem Erfolg ihrer 2012 erschienenen Platte „Gespaltene Persönlichkeit“ anknüpfen wollen. So hatte Kool Savas in einer Instagram-Fragerunde mit Fans geantwortet, dass er und Xavier Naidoo bereits fünf neue Songs fertig hätten. Die Platte sollte auch schon für 2020 geplant gewesen sein.

Langjährige Zusammenarbeit

Ihre erfolgreichste Single unter dem gemeinsamen Musik-Projekt „Xavas“ war „Schau nicht mehr zurück“. Der Song schaffte es auf Platz zwei der deutschen Singlecharts. Außerdem gewannen „Xavas“ mit dem Song den 8. Bundesvision Song Contest (2012), der von Stefan Raab ins Leben gerufen wurde.

Der bekannte Soul-Sänger und der Rapper hatten zuvor schon mehrfach zusammengearbeitet. So war 2005 Xavier Naidoo ein Feature-Gast auf dem Kollabo-Album „One“ von Kool Savas und dem Frankfurter Rapper Azad. Auch war der Soul-Sänger Naidoo auf dem dritten Studioalbum von Kool Savas namens „Aura“ im gleichnamigen Track zu hören.

Über die musikalische Zusammenarbeit hinaus waren die beiden Musiker die Köpfe hinter der Konzert-Reihe „Wir beaten mehr“ aus dem Jahr 2011, die in Hamburg und Berlin stattgefunden hat. Die Idee dahinter war, Künstler aus verschiedenen Genres auf der Bühne zusammenzubringen. Im Line-up standen etwa Adel Tawil, Sido und Max Herre.

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