Lana Del Rey und „Blue Banisters“: Entdeckung des Farmlebens


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Lana Del Rey ist zurück! Im Video zu „Blue Banisters“ sitzt sie ein wenig ungelenk auf einem stattlichen Trecker von John Deere. In einem Puffärmel-Kleid, das wiederum das Cover des gleichnamigen Albums ziert, wo sie auf einem überdimensionierten Hund kauert.

Mit ihrer Schwester und einer Freundin streicht sie im Clip ein Veranda-Geländer blau und beschwört die Segnungen des Landlebens. Ihre amerikanischen Erzählungen gehen weiter – mittlerweile ähnlich ausgedehnt wie in einer epischen Soap Opera. “There’s a picture on the wall. Of me on a John Deere. Jenny handed me a beer. Said, How the hell did you get there?“

Auf ihrem achten Studioalbum, das am Freitag (22. Oktober) erschienen ist, verlegt Lana Del Rey ihre Saga von den Hollywood Hills ins ferne Oklahoma.

Lana Del Rey scheint rastlos zu sein

Dabei ist es sicherlich nicht übertrieben, wenn man der Sängerin ein gewisses Maß an Hyperaktivität diagnostiziert. Auch nach ihrem Rückzug aus dem Social-Media-Kosmos lässt sie ihren Output in hoher Frequenz fließen. Vier Vorab-Tracks von „Blue Banisters“, darunter „Text Book“ und „Wildflower Wildfire“, kursierten schon eine Weile bei YouTube und Co., zuletzt folgte noch „Arcadia“. Und wenige Wochen nach ihrer Ankündigung, erstmal die LP „Rock Candy Sweet“ veröffentlichen zu wollen, wurde es dann doch „Blue Banisters“.

15 getragene Songs, produziert mit einer stattlichen Produzenten-Mannschaft, darunter Gabe Simon, Zachary Dawes, Drew Erickson, Dean Reid, Loren Humphrey, Mike Dean, und Barrie-James O’Neill. Ihr enger Studiopartner Rick Nowels kam diesmal nur bei „Cherry Blossom“ zum Zuge.