Luke Mockridge: Was sich hinter den Kulissen abspielte

Update: ZDF wusste nichts von Luke Mockridges Fernsehgarten-Plänen

Was war das denn? Es war schon verwunderlich, dass SAT1-Komiker Luke Mockridge überhaupt beim ZDF-Fernsehgarten, der für gewöhnlich nicht unbedingt die Zielgruppe des Comedians anspricht, auftritt. Spätestens als der 30-Jährige aber dann mit einer Banane telefonierte und einen schauerlichen Witz nach dem anderen riss, war klar, dass hinter der Aktion mehr steckt als nur schlechte Vorbereitung.

Wie nun ein Künstler-Manager der „Bild“-Zeitung berichtete, habe Mockridge sich schon vor seinem bizarren Auftritt hinter den Kulissen merkwürdig verhalten: „Er war ständig mit dem Telefon am rumhantieren, lachte sich ein paar Mal halb tot. Es war klar, dass da irgendwas im Busch war.“

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„Er profitiert jetzt davon. That’s Showbusiness“

Wie es aussieht, steckt also eine geplante Aktion à la Joko und Klaas dahinter. Eine verlorene Wette vielleicht? Angeblich habe Mockridge sich vor Sendebeginn mehrfach mit seinem Team für Besprechungen versammelt: „Da waren drei, oder vier Leute um ihn rum, die bemüht locker waren“, so der Manager. Die Angespanntheit war ihnen allerdings trotzdem anzumerken: „Das war eine geplante Verarsche für alle und jetzt profitiert er halt davon. That’s Showbusiness.“

Auch die anderen Gäste, die am Samstag beim „ZDF Fernsehgarten“ zugegen waren, gehen von dieser Theorie aus. Karsten Walter, Sänger bei der Schlager-Boygroup Feuerherz, glaubt, Mockridge habe die Aktion nicht ganz aus freien Zügen gebracht: „Wir glauben, dass dahinter eine verlorene Wette steckt“, so der 26-Jährige im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung. Laut ihm habe Mockridge sogar sein eigenes Kamerateam mitgebracht. Es ist also davon auszugehen, dass die Entstehungsgeschichte des sonderbaren Programms bald im Zuge seiner eigenen TV-Sendung aufgeklärt wird. Der Komiker selbst äußerte sich bisher noch nicht dazu.

Fernsehgarten: Kiewel ist sauer:

„Das mieseste Verhalten, was es unter Kollegen geben kann“

Dass das ZDF auch in die Planung mit einbezogen war, ist eher unwahrscheinlich, wie zumindest die Reaktion der Fernsehgarten-Moderatorin Andrea Kiewel vermuten lässt. Die brach Mockridges auftritt abrupt ab, als ihr das „Affentheater“ zu viel wurde und nahm die Situation ganz und gar nicht gelassen:

Ich weiß nicht, was Luke Mockridge in 33 Jahren macht. Diese Sendung, lieber Kollege Mockridge, gibt es seit 33 Jahren. Und zwar sehr erfolgreich. Dass es dann ein junger Künstler wagt, auf meiner Bühne vor meinem Publikum wie ein Affe rumzuspringen, aus welchen Gründen auch immer, halte ich für das mieseste Verhalten, was es unter Künstlern, unter Kollegen, geben kann.

Von den Fernsehgarten-Zuschauern erntete sie dafür viel Applaus.


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