Depeche Mode: Ist dies die lustigste „Enjoy the Silence“-Coverversion aller Zeiten?

Netz-Fundstück: Mit extremer Leidenschaft intoniert hier ein Musiker den Depeche-Mode-Klassiker „Enjoy the Silence“ von 1990. Woher das Video stammt, wissen wir leider – noch – nicht, auch nicht den Namen des Künstlers, der bei einer Art spärlich besuchtem Volksfest zu später Stunde aufzutreten erscheint (UPDATE: Das Projekt trägt den lustigen Namen Milwaukee Mode, man lernt nie aus). Zumindest die Anzahl der Tätowierungen hat er mit Dave Gahan gemein, keine Frage.

Am besten gefiel uns der Background-Gesang, der dem von Martin Gore tatsächlich nicht sehr unähnlich ist. Schade nur, dass der Clip endet, als „Personal Jesus“ beginnt. DEN Einsatz zu diesem Song hätten wir ja gerne gesehen.

„Enjoy the Silence“ mit viel Gefühl:


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14. Delta Machine (2013) Euphorisiert sprach Dave Gahan von den Gefühlen, die es so zuletzt auf „Songs of Faith and Devotion“ (1993) gegeben habe: Soul, Gospel, der „erdige Klang.“ Doch im letzten von drei für Depeche Mode produzierten Werken hinterließ Produzent Ben Hillier dann doch wieder jene dünnen Electro-Gerüste, bei dem Schläge aufs E-Drum wie Kissenschlachten klingen. Dazu gibt es die typisch gewordenen gurgelnden, flirrenden Störgeräusche, die die Band vor allem für jene Songs nutzt, deren Melodien alleine nicht tragen. „SOFAD“-Produzent Flood, der an der Schlussabmischung beteiligt war, hinterließ keinen bleibenden Eindruck. Enttäuschender sind die Melodien. Die vier Singles beschreiben…
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