Luke Mockridge: „Fernsehgarten“-Kiewel soll sich für ihn zum Affen machen


Mit schlechten Witzen über Rentnern, Furzgeräuschen, einem Bananentelefonat und einer aus der Haut gefahrenen ZDF-Moderatorin Andrea Kiewel sorgte Luke Mockridge vor einigen Wochen im „Fernsehgarten“ für eine echte Farce.

Nun hat der Comedian in seiner neuen Sat1-Sendung „Greatnighshow“ über den umstrittenen Auftritt gesprochen. Die erste Folge des Prime-Time-Programms wurde am Mittwoch (11. September) aufgezeichnet. „Ich dachte mir: Wenn der Fernsehgarten ruft, dann machste was Besonderes“, sagte Mockridge während der Aufzeichnung in Köln.

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Er verriet dann sogleich, was bereits als Gerücht im Raum stand: Die reichlich peinlich anmutenden Witze entwickelte er in Gesprächen mit Kindern – drei Mädchen und drei Jungen im Grundschulalter. „Falls sich jemand beleidigt gefühlt hat, dann war das wirklich nicht meine Absicht“, entschuldigte sich der 30-Jährige.

Luke Mockridge lädt Andrea Kiewel in die „Greatnightshow“ ein

Gleichwohl war er von den Reaktionen der Medien auf seine „kleine Nummer“ ziemlich überrascht: „Ich saß zu Hause und habe Fifa gezockt, während um mich herum die Welt explodierte.“ Das Theater hatte sogar ernsthafte Folgen für ihn und seine Liebsten, wie er gestand: „Meine Eltern haben anonyme Hassbriefe erhalten – in meiner Heimatstadt Köln konnte ich in kein Restaurant mehr gehen, ohne dass sofort getuschelt wurde.“

Als Wiedergutmachung lud Mockridge die zunächst beleidigt anmutende Andrea Kiewel in seine „Greatnightshow“ (Start am Freitag, 13. September, 20:15 Uhr, Sat1) ein. Allerdings scheint er dabei nicht wirklich den Ernst ihrer Lage erkannt zu haben (nämlich in IHRER Sendung von IHM lächerlich gemacht worden zu sein). Vor Publikum sagte er: „Liebe ‚Kiwi‘, ich bin noch sieben Wochen auf Sendung. Du bist jederzeit herzlich eingeladen und darfst machen, was du willst – auch mit einer Kiwi telefonieren.“ Als Entschuldigung soll sich also Kiewel vor seinem Publikum zum Affen machen.

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