M. Night Shyamalan hätte fast ein Musikvideo für Blink-182 gedreht


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In die endlose Galerie der möglichen, aber niemals realisierten Meisterwerke des Musikvideos gesellt sich nun auch ein Clip, den Mystery-Regisseur M. Night Shyamalan fast für Blink-182 gedreht hätte.

Daran erinnerte vor einigen Tagen Sänger Tom DeLonge mit einem Bild auf Twitter, das ihn, Kollege Mark Hoppus und Shyamalan zeigt.

Obwohl Hoppus derzeit mit Krebs kämpft, arbeitet er weiter an seiner Sendung „After School Radio“ und hatte zuletzt in einer Episode DeLonge zu Gast. Gemeinsam sprachen sie in dem Format von Apple Music über das Erlebnis mit dem Regisseur, der mit seinem Film „Sixth Sense“ 1999 von einem Tag zum anderen weltberühmt wurde.

Anscheinend befand sich Shyamalan gerade auf Promotour in Japan, als die Blink-182-Mitglieder – auf Konzertreise im Land der aufgehenden Sonne – ihn zufällig im Hotel sichteten.

Schnell kam man laut Hoppus ins Gespräch über eine mögliche Kooperation:

„Innerhalb einer halben Stunde hatten wie Ideen für ein Blink-Video. Und ich meine, er hat sich ein ganzes Treatment ausgedacht und alles. Es sollte, was auch immer es war, 20 Millionen Dollar kosten, aber ich meine, man musste auch einfach nur auf jemanden zugehen und sagen: „Hey, ich möchte, dass du bei einem Blink-Video Regie führst.“

„Das ist so unter meiner Würde“

Ganz klar war Shyamalan wohl bei seinem Millionen-Angebot nicht, wie das sonst so bei solchen Videoaufnahmen aussieht, so dass die Musiker wohl irgendwann mit den konkreten Zahlen rausrückten.

„Ich glaube, als er herausfand, wie das mit Musikvideobudgets wirklich ist, dachte er: ‚Das ist so unter meiner Würde’“, verdichtete DeLonge die Anekdote. „Nein, das hat er nicht gesagt, aber natürlich hat er entschieden: ‚Ich werde das nicht machen, das ist ein Alptraum‘.“

M. Night Shyamalans neuster Film „Old“ ist seit einigen Tagen im Kino zu sehen und erzählt von einer Gruppe von Menschen, die auf einer Insel innerhalb kürzester Zeit altern.