Metallica in Berlin: Jetzt kommt die Wut der Innenraum-Fans

Metallica-Fans sind enttäuscht vom Berliner Konzert: Die „M72“-Rundbühne sorgt für Sichtprobleme und Frust. Warum das Design kritisiert wird.

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In den sozialen Netzwerken mehren sich die Stimmen enttäuschter Metallica-Fans, die das Konzert im Berliner Olympiastadion in keiner guten Erinnerung behalten werden. Der Grund: Im Innenraum seien die Bandmitglieder oft weit entfernt und ständig in Bewegung. Wer nicht direkt an der Absperrung oder im Snake Pit steht, sehe über lange Strecken hauptsächlich Rücken oder kleine Figuren in der Distanz. Die hohen Bühnentürme und die Konstruktion würden je nach Position Sichtlinien beeinträchtigen. Einige Zuschauer schreiben, sie hätten große Teile der Show letztlich über die Videowände verfolgt.

Auch in den Social des ROLLING STONE: „Die paar hundert Euro hätte ich mir sparen können“, „Ich sah James Hetfield als Mini-Me“ – oder Kommentare zur angeblich fehlenden Dynamik, wenn die Band ihre Konzerte für ein paar Augenblicke unterbrechen muss, um Drums und Mikrofone am anderen Ende der Rundbühne zu positionieren.

Niemand habe mehr den klassischen Frontblick, aber auch kaum jemand dauerhaft die optimale Sicht. Außer die Besucher im teuren Snake Pit.

Ist die M72-Bühne eine Fehlkonstruktion?

Ein häufiger Kritikpunkt am „M72“-Konzept ist die eben diese kreisförmige „Donut“-Bühne mit Snake Pit in der Mitte. Metallica bewirben das als 360-Grad-Erlebnis, bei dem man die Band von überall sehen könne.

Auch auf YouTube gibt es einige Videos, die sich mit Problemen des Bühnendesigns beschäftigen, etwa „How Come NO ONE Is Addressing This Major Issue With Metallica’s Stage Design?!“. Auch dort wird argumentiert, dass die Rundbühne zwar spektakulär aussehe, aber akustisch und visuell nicht für jede Position ideal sei.

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Dass gerade headbangende Fans der ersten Stunde unter eingeschränkter Sicht leiden, ist bedauernswert. Andererseits touren Metallica schon seit 2023 mit der „M72“-Bühne. Wer Karten für den Innenraum kauft, weiß, worauf man sich einlässt. Wer nur deshalb Karten für den Innenraum – nicht das Snakepit – kauft, weil alle anderen Karten zu schnell ausverkauft waren, schaut dann aber unfreiwillig in die Röhre – oder besser gesagt: auf klein wirkende Metallica-Musiker.

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