Lieber Baumarkt als Metallica: Beatsteaks-Sänger outet Konzertgänger

„Nothing else matters“, dachte sich wohl auch dieser Konzertbesucher vom Metallica-Konzert.

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Es gibt Menschen, die würden für ein Metallica-Ticket ihren Sommerurlaub verschieben oder zumindest sehr ernsthaft darüber nachdenken, ob man die Miete nicht auch mal ein paar Tage später zahlen kann. Und dann gibt es offenbar Menschen, die sitzen bei Metallica im Berliner Olympiastadion und suchen während der Show lieber nach Kleinteilen im Online-Shop eines Baumarkts.

Arnim Teutoburg-Weiß entlarvt gelangweilten Konzertbesucher

Genau so eine Szene hat Arnim Teutoburg-Weiß, Sänger der Beatsteaks, am Samstagabend (30. Mai) bei Instagram geteilt. In dem kurzen Video sitzt Teutoburg-Weiß auf der Tribüne hinter einem Konzertbesucher, der während der Show sein Smartphone in der Hand hält. Darauf ist kein verwackeltes Video von James Hetfield oder ein heimlicher Blick auf die Setlist zu sehen, sondern ein Online-Shop, offenbar aus dem Baumarkt-Segment.

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Der Besucher klickt sich gelangweilt durch das Sortiment, in dem diverse Ringe, Metallteile und andere praktische Kleinteile zu erkennen sind. Sicher alles wichtig, nur auch während eines Metallica-Konzerts? Teutoburg-Weiß kommentierte seine amüsante Beobachtung lediglich mit einer trockenen Metallica-Anspielung: „Nothing else matters“.

Dabei hätte es an diesem Abend durchaus gute Gründe gegeben, das Smartphone beiseitezulegen. Metallica spielten auf ihrer großen 360-Grad-Bühne inmitten der stehenden Fans. Vor rund 95.000 Menschen war es das wahrscheinlich größte Konzert, das je im Berliner Olympiastadion stattgefunden hat. James Hetfield, Lars Ulrich, Kirk Hammett und Robert Trujillo zeigten, warum sie längst als Stadioninstitution gelten. Zu hören gab es Hits wie „Creeping Death“, „Master of Puppets“ und „Enter Sandman“, dazu Feuerwerk und Hetfields „German-eeee-yah!“

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Kristina Baum schreibt freiberuflich unter anderem für ROLLING STONE. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.