Mike Shinoda über Chester Bennington: „Nach dem Tod Cornells hatte er schon beim Soundcheck zu kämpfen“

In einem früheren Interview erinnerte sich Mike Shinoda daran, welche Probleme sein Linkin-Park-Kollege Chester Bennington nach dem Tod des engen Freundes Chris Cornell hatte. Er sagt, Bennington hatte große Probleme überhaupt aufzutreten.

Chester Bennington, der sich am Donnerstag das Leben nahm, sei tief erschüttert gewesen vom Tod seines Freundes Chris Cornell (18. Mai). Das sagte Linkin-Park-Kollege Mike Shinoda, dessen Interview der NME ausgegraben hat.

In dem Gespräch erzählte Shinoda von den Schwiergkeiten, am Tag nach Cornells Suizid einen Live-Auftritt zu absolvieren. Geplant war die Performance von „Heavy“ in der Sendung „Jimmy Kimmel Live“. Stattdessen habe man sich dann für die Darbietung des Titelsongs vom neuen Album entschieden, „One More Light“. Denn der Song handle vom Verlust eines Freundes.

Mit Radio.com unterhielt sich Shinoda am 19. Mai, dem Tag nach Cornells Tod, über die Schwierigkeiten, die Chester Bennington bei dem Stück hatte. „Als wir den Soundcheck machten“, so der Musiker, „hatte Chester es kaum durch den Song geschafft.“ Er habe die ganze Zeit über schlucken müssen. „Sogar im Live-Fernsehen bei der richtigen Performance. Er konnte das Lied nicht beenden.“

Das Publikum half Bennington

Shinoda sagt, dass das Publikum der Band zur Seite gesprungen sei.„Die Fans weinten, und ich denke, das hatte eine kathartische Wirkung – es tat uns gut. “ Die Message von „One More Light“ sei ja gewesen: „Wenn Du mit dem Verlust eines Freundes umgehen musst, dann kann es helfen, sich den Menschen zu öffnen. Ihnen eine Gemeinschaft anzubieten. Wir kümmern uns umeinander. Manchmal reicht das schon aus.“

Interview und Live-Auftritt:

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https://youtu.be/CgwL14IDDJY

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