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Morrissey: Kein Fleisch im Madison Square Garden


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Morrissey liebt Tiere – so sehr, dass er schon mal ein Festival absagt, wenn dort Wurstbrötchen verkauft werden. Nun hat der Ex-Sänger der Smiths („Meat Is Muder“) es tatsächlich geschafft, dass ein weltbekannter Großveranstalter ihm zuliebe einen Tag lang vollständig auf den Fleischverkauf verzichtet. Kein geringeres Venue als der altgediente New Yorker Madison Square Garden wird zu Morrisseys Gastspiel am 27. Juni nur Vegetarisches servieren.

Es das erste Mal in der 47-jährigen Geschichte des Hauses, dass dem Willen eines Künstlers in dieser Größenordnung nachgegeben wird. In einem offenen Brief, den Morrissey Ende April an Al Gore adressierte, forderte der Sänger noch mehr: „Es ist nicht nur machbar für Konzerthallen, zu 100 Prozent fleischfreie Menüs anzubieten, wie es mittlerweile bei jedem meiner Konzerte der Fall ist, inklusive dem Madison Square Garden, wo ich Ende Juni eine Show habe – es ist auch eine moralische Pflicht.“

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HÄRTER ALS DER REST: Heavy Metal ist Außenseitermusik und Mainstream zugleich. Er wird gern belächelt. Und wie kaum ein anderes Genre leidenschaftlich geliebt. Denn Metal stiftet Identität – und hilft beim Überleben in der Provinz. Natürlich darf man heute zugeben, dass man Heavy Metal liebt. Am bes­ten nennt man schnell noch eine angesagte Band wie Baroness oder behauptet, Slayers „Reign In Blood“ damals1 rauf- und runtergehört zu haben. Wer es noch einfacher haben will, zieht sich auf den klassischen Hardrock zurück, weil sich auf Led  Zeppelin ja alle einigen können und selbst R.E.M. mal Aerosmith gecovert haben. Da geht die…
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