Highlight: 20 große Irrtümer der Popgeschichte

Mumford And Sons: Sensationeller Erfolg mit „Babel“ in den USA und in UK

Gewinner der Woche sind ganz klar die Band, die eigentlich von allen Seiten (fast) immer nur verhätschelt wird (auch von uns großteils, „Babel“ ist aber auch ein toller Brocken).

Mumford and Sons heißt die Band von der die Rede ist. Die gesellen sich mit „Babel“ mal eben zu Adele, Taylor Swift und Lil‘ Wayne auf der Liste der erfolgreichsten US-amerikanischen Albenstarts – oder wie das unsere US-Kollegen neologistisch formulieren: auf der „Artists Who Can Sell More Than Two or Three Hundred Thousand Albums in Their Debut Weeks“-Liste. Da man sich das noch nicht mal in einer Abkürzung merken kann, bleiben wir bei unserer Variante.

Auch Spotify dürfte neuerdings Fan des Quartetts um Marcus Mumford, Winston Marshall, Ben Lovett und Ted Dwane sein. Das Album wurde auf dem Musikportal in der Zwischenzeit acht Millionen Mal gestreamt. Das berichtete die Los Angeles Times. Und um weiter mit Zahlen zu jonglieren, sei gesagt: 600 000 Exemplare der Platte wurden in den USA ganz legal verkauft. In Großbritannien ging der Longplayer über 159.000 Mal über den Ladentisch. Sie stachen damit Green Day aus, die ca. 50.000 Exemplare von „¡Uno!“ verkauften. Hoffentlich flippt ein Billie Joe Amstrong da nicht aus, der dann schreit: „I’m not fucking Marcus Mumford!“

Unser Interview mit der Marus Mumford und Winston Marshall:

Die Band selber hatte das nicht erwartet. Multi-Instrumentalist Ted Dwane sagte: „Platz Zwei war das Beste was wir mit ‚Sigh No More‘ erreichen konnten. Offensichtlich hat jeder auf die Nummer Eins gehofft, aber ich wusste auch, dass Green Day gleichzeitig ein Album veröffentlichen und die sind richtige Hit-List-Stürmer. Wenn mir in den 90ern jemand erzählt hätte, dass wir mit Green Day um Chart-Platzierungen kämpfen würden, hätte ich ihn wahrscheinlich ausgelacht.“ In Deutschland steigt „Babel“ auf Platz zwei der Albencharts ein.



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