Mumford & Sons: „Wir hassen unseren Bandnamen!“

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Mumford & Sons: „Wir hassen unseren Bandnamen!“

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Mumford & Sons scheinen auf der Suche nach einer neuen Identität zu sein: Nachdem die Band auf „Sigh No More“ (2009) und „Babel“ (2012) noch vom Banjo angetriebene Folk-Songs spielte, hat sie für ihr drittes Album „Wilder Mind“ nun ihre Komfortzone verlassen und sich in das Fahrwasser des Mainstream-Rock begeben.

Doch nicht nur künstlerisch wollte sich die Band „weiterentwickeln“, auch Altbewährtes wird nun verleugnet. Gegenüber dem „NME“ wurde Sänger Marcus Mumford sehr deutlich: „Es ist einfach dämlich seinen Nachnahmen für eine Band zu verwenden. Ich wünschte ich könnte ihn rückgängig machen – doch dafür scheint es jetzt zu spät.“ 

Keyboarder Ben Lovett distanzierte sich in ebenso deutlicher Weise vom ehemaligen Kleidungs-Stil der Gruppe als Folk-Traditionalisten: „Wir sahen wie komplette Idioten aus.“

Neue Pressefotos zeigen die Künstler im Leder-Look, der sie in ähnlicher Manier wie die Kings Of Leon präsentiert. Den Vorwurf, der Image-Wechsel sei nur ein Konzept, weisen Mumford & Sons weit von sich: „Wir saßen nicht da und beschlossen auf einmal Leder zu tragen, es war Teil eines natürlichen Prozesses. Man verändert sich eben, wenn man durch die Welt reist, verschiedene Menschen trifft, Orte kennen lernt.“

„Wilder Mind“, das dritte Album von Mumford & Sons, erscheint am 1. Mai 2015.

Hier die neue Single „The Wolf“ hören: