Myles Kennedy: „Werden wir als Menschen überhaupt noch gebraucht?“

Myles Kennedy im Interview über das neue Alter-Bridge-Album und die Zukunft von Musik in Zeiten der Künstlichen Intelligenz.

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Kreative Untätigkeit kann man Myles Kennedy nun wirklich nicht vorwerfen. Wenn der 56-Jährige nicht mit seiner Solo-Band oder seinem Kumpel Slash als Frontmann in dessen Solo-Projekt im Studio oder unterwegs ist, wäre da ja auch noch Alter Bridge. Bestehend aus , salopp gesagt, Kennedy und drei Viertel von Creed veröffentlichte Band gerade ihr achtes, nach ihnen selbst betiteltes Studioalbum. Darauf gibt’s das altbekannte Rezept zu hören: Muskulöser, rifflastiger Heavy Rock, dem es weder an guten Hooks noch Leadparts mangelt. Wir baten Myles Kennedy zum Interview über den Schaffensprozess und plauderten auch ausgiebig über das Thema Künstliche Intelligenz beim Musikmachen.

Myles, zwischen Ihnen und Ihrem Bandkollegen Mark Tremonti herrscht nicht nur eine Freundschaft, sondern auch eine Art kreativer Wettbewerb, haben Sie einmal erzählt.

Myles Kennedy: Ja, ich glaube, wie Mark das einmal vor langer Zeit sehr treffend formuliert hat: Es ist ein freundlicher Wettbewerb. Und er ist wirklich freundlich. Es ist eine faszinierende Dynamik zwischen uns beiden, weil jeder von uns singen, Songs schreiben, Rhythmusgitarre und Leadgitarre spielen kann. Man könnte also sagen: Rein technisch bräuchten wir einander nicht. Aber im Kontext von Alter Bridge brauchen wir einander, weil genau diese Kombination den Sound der Band ausmacht. Es ist diese chemische Reaktion – wenn man uns beide zusammen mit Brian und Scott kreativ in einen Raum steckt –, aus der „das Ding“ entsteht. Es ist wirklich ein gutes Beispiel dafür, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Ich komme gerade nicht auf das Sprichwort, es ist früh und mein Kopf ist noch nicht ganz wach – aber genau das ist es. Und ja: Keiner von uns denkt dabei „Wir müssen das fürs Radio schreiben“ oder „Wir müssen das für Kritiker schreiben“. Es geht einfach darum: Ich will das Beste schreiben, was ich kann. Wenn ich es in den Dropbox-Ordner stelle, sollen Mark, Brian, Elvis Baskette (unser Produzent) und auch unser Manager Tim sagen: „Oh, das ist eine richtig gute Idee.“ Im Kern versuchen wir beide einfach, uns gegenseitig zu beeindrucken. Nicht die Welt da draußen – zumindest ich nicht. Ich denke nur an meine Bandkollegen und daran, dass sie sagen: „Das ist richtig gut.“

War das von Anfang an so, oder wann hat sich diese Dynamik zwischen Ihnen beiden eigentlich entwickelt?

Ich glaube, das hat sich erst richtig entwickelt, vielleicht so um das Album „Fortress“ herum. Früher war es so, dass Mark und ich gemeinsam in einem Raum saßen und Ideen durchgegangen sind. Dann kam der Punkt, an dem wir beide so viele Projekte hatten, dass wir anfangen mussten, unsere Ideen separat zu Hause zu entwickeln. Wir haben also Demos gemacht, ohne zusammen in einem Raum zu sein, und erst später kamen wir wieder zusammen, um die Songs zu arrangieren. Manchmal entstanden dann neue Ideen einfach daraus, dass alle wieder im selben Raum waren. Aber dieser Prozess war anders als früher. Und ich würde sagen, Fortress war der Punkt, an dem das richtig losging.

Myles Kennedy
Myles Kennedy

Myles Kennedy im Interview: „Ich bin ein bisschen besorgt“

Wie teilen Sie sich im Studio die Gitarrenarbeit auf? Wie entscheiden Sie, wer welche Parts spielt, wenn Sie beide eigentlich alles können?

Meistens ist es so: Wer den Riff oder die Idee mitbringt, der spielt diesen Part auch. Das hängt aber vom Riff ab. Zum Beispiel bei „Silent Divide“ – das ist kein besonders schwerer Riff, also habe ich ihn eingespielt und Mark hat ihn dann gedoppelt. Bei manchen Riffs ist es aber so, dass sie sehr technisch sind, und dann hat vielleicht einer von uns einfach eine größere Begabung dafür. Dann spielt dieserjenige vielleicht sogar beide Seiten – links und rechts – und nutzt sogar das Rig des anderen, um es möglichst tight zu machen. Das kommt aber selten vor. Meist ist es besser, wenn beide spielen, weil unsere Spielweise minimal unterschiedlich ist. Dadurch entsteht ein besonderer, leicht „verschmierter“ Klang, der vor allem bei Leads sehr cool ist. Bei Soli war es in der ganzen Geschichte von Alter Bridge nie ein Thema, dass jemand gesagt hätte: „Ich will diesen Lead spielen.“ Wir wissen einfach, wer für welchen Part besser geeignet ist. Außerdem sehe ich es so: Ich bin der Hauptsänger der Band, also sollte Mark mehr Gitarrensoli spielen. Das gibt dem Ganzen Fokus – die Aufmerksamkeit wechselt zwischen zwei Personen, und das ist wichtig. Und dann gibt es natürlich Momente wie bei „Slave to Master“, wo wir beide einfach lange Soli spielen und Spaß haben – das hängt ganz vom Song ab.

Der Song, den Sie gerade erwähnt haben – „Slave to Master“ – ist einer der spannendsten und außergewöhnlichsten Titel auf dem neuen Album. Können Sie etwas über diesen Song erzählen?

Der Anfang dieses Stücks war tatsächlich eine Idee, die ich ungefähr ein Jahr lang herumliegen hatte. Ich glaube, ich bin 2017 oder 2018 darauf gestoßen, und ich konnte nie wirklich einen Platz dafür finden. Als ich dann für dieses Album Demos machte, entstand plötzlich der restliche Teil des Songs. Und als dann die Bridge kommt – dort hatte Mark wiederum einen ganz anderen Songteil, der eigentlich aus einem völlig anderen Zusammenhang stammte. Ich weiß gar nicht mehr genau, wofür er ihn ursprünglich gedacht hatte. Es war einfach eine Idee, die ihm gefallen hatte. Unser Produzent Elvis hatte dann die Idee, diese beiden Teile miteinander zu verheiraten. Und plötzlich war aus einem vierminütigen Song ein neunminütiges Stück geworden. Textlich geht es um etwas, worüber im Moment sehr viele Menschen nachdenken: Was passiert mit der Technologie? Wie wird sich das alles entwickeln? Werden wir als Menschen überhaupt noch gebraucht? Das ist etwas, das mich in letzter Zeit sehr beschäftigt – und genau darüber handelt der Song.

Und was ist Ihre persönliche Antwort darauf? Haben Sie Angst vor Suno und all diesen KI-Systemen?

Ja, ich bin ein bisschen besorgt. Ich habe neulich mit einem anderen Songwriter darüber gesprochen, und er hat etwas sehr Treffendes gesagt: Wenn ich heute eine Band oder einen Künstler sehe und einen Song höre, denke ich: „Wow, was für ein großartiger Song.“ Aber jetzt werde ich anfangen zu überlegen: Wurde der nach diesem Jahr geschrieben? Und wenn ja – haben sie den wirklich selbst geschrieben oder war es eine KI? Das entwertet für mich die Arbeit, die man hineinsteckt. Wenn man etwas veröffentlicht und sagt: „Ich habe das als Mensch gemacht, mit anderen Menschen, ohne KI“, kann trotzdem jemand sagen: „Ach, das war doch KI.“ Und wie will man beweisen, dass man es selbst geschrieben hat? In den USA hatten wir gerade unseren ersten Nummer-1-Country-Song, der komplett von KI generiert wurde. Als ich das gesehen habe, dachte ich: Das geht viel schneller, als ich erwartet hatte. Das macht mich ziemlich traurig.

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Ja, und die Qualität ist in den letzten zwölf Monaten leider enorm besser geworden.

Ja, und sie wird nur noch besser werden. Das ist exponentielles Wachstum – nicht nur im Songwriting, sondern überall. Ray Kurzweil hat das vor Jahren in seinem Buch vorhergesagt, und er lag erschreckend oft richtig. Ich frage mich manchmal: Wird es irgendwann einen KI-Song geben, bei dem man sagt: „Der ist besser als die Beatles“? Das klingt verrückt, aber es ist möglich.

Viele  Leute glauben inzwischen, sie seien Musiker oder Produzenten, weil sie einen Prompt eingeben. Dabei weiß jeder, der jemals eine Gitarre in der Hand hatte, dass das nicht dasselbe ist.

Absolut. Ich habe Leute sagen hören: „Ich habe diesen Song geschrieben.“ Nein – du hast ihn nicht geschrieben, du hast ihn generieren lassen. Das entwertet die hunderte oder tausende Stunden, die Musiker damit verbringen, ihr Instrument zu lernen und Songs zu schreiben. Das wäre so, als würde ich sagen, ich bin jetzt Filmemacher, weil ich einer KI einen Prompt gegeben habe. Ich bin doch nur ein Musiker.

Würden Sie KI wenigstens für Demos nutzen? Zum Beispiel für Schlagzeug – ähnlich wie Sie jetzt für Demps EZ Drummer verwenden ?

Das ist ein wirklich guter Punkt. EZ Drummer ist im Grunde auch eine Bibliothek von Grooves, die einen inspirieren sollen. Wenn man KI genauso nutzt – also als Werkzeug, um Ideen auszuprobieren –, dann sehe ich da keinen großen Unterschied. Das Problem beginnt, wenn man sagt: „Jetzt generiere mir die Gitarrenparts. Jetzt die Melodie. Jetzt den Text.“ Denn genau dort liegt die Kunst des Songwritings: Akkorde, Melodie, Worte. Wenn die KI das macht, dann schreiben Sie nicht mehr – dann schreiben Maschinen für Sie.

Zurück zum menschlichen Songwriting: Wenn Sie und Mark sich Demos, Pro-Tools-Sessions oder Songideen schicken – wie wird daraus schließlich ein kompletter Alter-Bridge-Song?

Wir haben da unterschiedliche Arbeitsweisen. Mark arbeitet eng mit unserem Assistant Engineer Josh zusammen, der großartig ist. Die beiden produzieren Marks Demos quasi schon sehr weit aus, inklusive Schlagzeug, Gitarren und so weiter – oft spielt auch Flip Teile ein. Das geht bei ihnen ziemlich effizient und schnell. Ich bin dagegen mehr auf mich allein gestellt, weil ich 3000 Meilen entfernt lebe. Ich habe mir hier über die Jahre mein kleines Studio aufgebaut und mache dort meine Demos. Der große Unterschied liegt darin, wie fertig diese Demos sind. Ich versuche bewusst, meine Ideen nicht zu sehr auszuproduzieren. Ich habe in der Vergangenheit den Fehler gemacht – etwa bei „The Ides of March“ –, die Demos schon komplett zu produzieren, weil während der Pandemie alle zu Hause waren. Am Ende haben wir im Studio nur noch versucht, diese Demos nachzubauen, und das ist nicht ideal. Ich habe mit Dave Cobb darüber gesprochen, und er sagte etwas, das mir sehr hängen geblieben ist: Er mag keine Demos, weil sie die Musik festlegen. Man versucht dann nur noch, sie zu reproduzieren. Deshalb halte ich meine Demos bewusst offen. Sie sind eher eine Leinwand, auf der die ganze Band malen kann. Bei Silent Divide habe ich zum Beispiel nur die ersten zwei Minuten abgegeben – Riff, Grundstimmung, Struktur –, ohne viele Details, keine überladenen Gitarren, keine vielen Backing Vocals.

Ich wollte Raum lassen, damit Mark später etwas für den Mittelteil einbringen kann. Wenn wir dann gemeinsam im Raum sind, entsteht diese Chemie, die den Song auf ein höheres Level hebt. Mark dagegen schickt sehr ausgearbeitete Demos. Ich höre sie und singe oft spontan Melodien darüber – manchmal nur als Handyaufnahme. So ergänzen sich unsere beiden Herangehensweisen.

Sind Sie ständig am Schreiben, oder schreiben Sie gezielt für bestimmte Projekte? Überlegen Sie manchmal: „Dieser Riff passt eher zu Alter Bridge als zu meinem Soloprojekt“?

Meistens bin ich ziemlich fokussiert auf das Projekt, an dem ich gerade arbeite. Aber manchmal kommt eine Idee, bei der man sofort merkt: Die gehört zu Alter Bridge. Ein gutes Beispiel ist „Hang by a Thread“. Das entstand eigentlich während der Arbeit an meinem Soloalbum „The Art of Letting Go“. Ich hatte die Verse und den Pre-Chorus, aber ich wusste sofort: Das ist ein Alter-Bridge-Song. Also habe ich es dafür reserviert. Umgekehrt gab es Songs wie Miss You When You’re Gone auf meinem letzten Soloalbum, bei denen viele sagten: Das hätte auch Alter Bridge sein können. Aber Alter Bridge hat schon viele Songs dieser Art – und ich wollte diesen Song unbedingt selbst veröffentlichen und auf Tour spielen. Manchmal muss man solche Grenzgänger einfach retten, damit sie nicht untergehen.

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Eine ganz andere Frage: Ist es für Sie seltsam, auf der Bühne keine Gitarre in der Hand zu haben – etwa, wenn Sie mit Slash auftreten?

Am Anfang war das extrem schwierig. Wenn Sie sehen wollen, wie schwer mir das fiel, schauen Sie sich das erste Alter-Bridge-Video Open Your Eyes an. Ich kann das kaum ansehen. Mal ehrlich, ich wusste nicht, was ich mit meinen Händen machen soll, ich habe übertrieben gestikuliert – es war furchtbar. Ich musste erst lernen, was es heißt, ein Frontmann ohne Gitarre zu sein. Erst nach einigen Jahren – ungefähr ab World on Fire mit Slash – wurde ich wirklich locker. Heute mag ich es, weil ich mich viel stärker auf den Gesang und auf das Publikum konzentrieren kann. Man kann Menschen in der Menge wirklich ansehen, mit ihnen kommunizieren. Das ist mit einer Gitarre umgehängt viel schwieriger.

Zum Schluss würde ich gern noch über Ihre Signature-Gitarre sprechen. Sie ist stark von der Telecaster inspiriert, und ich weiß, dass einer Ihrer Lieblingsgitarristen, Danny Gatton, ein legendärer Tele-Spieler war. Können Sie über Ihre Liebe zur Tele sprechen – und darüber, was Sie mit Ihrem eigenen Modell erreichen wollten?

Ja, ich liebe T-Style-Gitarren. Das Lustige ist: Als Kind mochte ich sie überhaupt nicht. Als ich sie das erste Mal gesehen habe, dachte ich: „Was ist das denn?“ In den 80ern ging es um wilde Formen und Superstrats, und eine Telecaster sah einfach nicht besonders „metal“ aus. Das ist ein bisschen so wie bei Essen: Als Kind mochte ich keine Rote Bete – heute liebe ich sie. So ging es mir mit Teles. Je älter ich wurde, desto mehr habe ich sie schätzen gelernt. Sie sind so utilitaristisch. So simpel, aber brillant designt. Und genau das hat mich irgendwann angezogen. Mit PRS wollte ich diese DNA nehmen und sie an meine Bedürfnisse anpassen. Also eine T-Style-Gitarre, aber mit moderner Spielbarkeit. Und heute kann ich mir ehrlich gesagt nicht mehr vorstellen, ohne diese Gitarre zu arbeiten. Sie inspiriert mich, mehr zu spielen und mehr zu schreiben. Und ich sage das wirklich ohne Übertreibung: Eine Signature-Gitarre bei PRS zu bekommen, war eine der größten Ehrungen meiner Karriere. Und sie wollten nicht einfach meinen Namen auf ein bestehendes Modell schreiben, sondern wirklich von Grund auf etwas Neues mit mir entwickeln. Das war unglaublich.

Es ist interessant, dass Sie sagen, Sie mochten Telecaster früher nicht – das erzählen auch andere prominente Gitarristen. Robben Ford zum Beispiel. Seine Tele ist legendär, aber er hat mal erzählt, dass ihm Telecasters anfangs zumindest optisch gar nicht so gut gefielen.

Das wusste ich gar nicht – und er ist einer meiner absoluten Lieblingsgitarristen. „Talk to Your Daughter“ war ein extrem wichtiges Album für mich. Das ist wirklich interessant. Vielleicht liegt es daran, dass Teles so simpel sind. Als junger Musiker sucht man oft nach etwas Komplexem, etwas Auffälligem. Und erst später versteht man die Schönheit des Einfachen. Das ist ein bisschen wie bei Apple-Produkten: Sie wirken schlicht, aber genau das ist ihre Genialität. So sehe ich heute auch Telecaster.

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PRS bringt zusätzlich eine Spielbarkeit mit, die viele klassische T-Style-Gitarren – etwa von Fender – nicht unbedingt haben.

Absolut. Was ich an PRS liebe, ist diese unglaubliche Konsistenz. Die Gitarren sind einfach immer perfekt gebaut. Die größte Herausforderung war für mich der Halsradius. Alte Telecaster – die klassischen Blackguards von 1950 bis 1954 – haben einen 7,25-Zoll-Radius. Das fühlt sich großartig an, ist aber für moderne Spieler schwerer zu spielen. Deshalb habe ich mich letztlich für einen 10-Zoll-Radius entschieden. Das war einfach der bessere Kompromiss.

T-Style-Gitarren sind nicht unbedingt für Heavy-Sounds bekannt – abgesehen vielleicht von Jim Roots Telecaster. Aber Ihre ist definitiv für harte Riffs gebaut.

Ja, und das liegt vor allem am Pickup. Paul Reed Smith sagte damals zu mir: „Warte, bis du diesen Pickup hörst.“ Die erste Version war etwas zu dunkel, also haben sie noch einmal neu angesetzt. Am Ende haben wir einen Pickup mit Alnico-V-Magneten genommen. Der klingt immer noch wie ein Singlecoil, hat aber genug Output, um den Amp richtig anzuschieben. Er hat diese Mitten, die sich perfekt durchsetzen. Sie wollten mir zwischendurch noch eine andere Version zeigen, aber ich habe gesagt: Nein, das ist es. Der ist perfekt.

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Dieter Jakob
Mediahouse Berlin GmbH

Markus Brandstetter schreibt freiberuflich unter anderem für ROLLING STONE. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.