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Highlight: Alles, was man zu „Rust Never Sleeps“ von Neil Young wissen muss

Neil Young: Donald Trump darf „Rockin‘ in the Free World“ für Polit-Kampagne nutzen

Im Juni letzten Jahres nutzte Donald Trump den Song „Rockin‘ in the Free World“, um damit Werbung für seine Präsidentschaftskampagne zu machen. Neil Young reagierte sofort und sprach sein Verbot aus – Trump sei nicht autorisiert gewesen, was ein Sprecher des umstrittenen Politikers in spe als falsch zurückwies. In einem neuen Interview mit „Reuters“ erklärte Young nun näher, warum es zu der Auseinandersetzung gekommen war.

Er hätte prinzipiell nichts gegen eine Verwendung seines Songs gehabt, er wäre sogar einverstanden gewesen, hätte Donald Trump zunächst um Erlaubnis gefragt. „Die Tatsache, dass ich sagte, dass ich für Bernie Sanders bin und er mich nicht fragte, ob er ‚Rockin‘ in the Free World‘ nutzen könne, heißt nicht, dass er ihn NICHT nutzen darf. Er hat sogar eine Lizenz dafür. Das sagt er zumindest und ich glaube ihm. Daher habe ich nichts gegen ihn. Sobald die Musik da draußen ist, kann sie jeder für alles benutzen. Aber wenn der Künstler sagt, dass man nie mit einem gesprochen hat und man sich daraus etwas macht, würde man aufhören, den Song zu spielen. Donald Trump hat es etwas bedeutet und er hörte auf, ihn zu spielen.“

Ein Sprecher für Neil Young hatte nach dem Vorfall im Jahr 2015 noch einmal deutlich gemacht, dass der kanadische Künstler Bernie Sanders als neuen Präsidenten der USA favorisiere – daran hat sich bis heute nichts geändert.

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„Sanders ist der Einzige, der die Themen anspricht, die mir wichtig sind und mir im Kopf herumschwirren. Probleme, was die Kontrolle durch Firmen in Bezug auf die Demokratie angeht und dass einem alles entgleitet, wenn sechs große Firmen alle Medien in den Staaten gehören.“

Wählen kann der Kanadier nicht, aber „ich wähle auf meine Weise, indem ich viel Krach mache. Wenn du mir nicht zuhörst, okay. Wenn du nicht so wählen willst, wie ich es tun würde, dann tu’s nicht. Aber ich habe eine Stimme.“

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Alles, was man zu „Rust Never Sleeps“ von Neil Young wissen muss

Ende der Siebziger hatte Neil Young gerade eine dunkle Lebensphase hinter sich gelassen und mit „Rust Never Sleeps“ eines seiner besten Alben überhaupt abgeliefert. Wir beantworten die wichtigsten Fragen. Wann erschien „Rust Never Sleeps“? Am 22. Juni 1979 bei Reprise Records. In Deutschland am 02. Juli 1979. Wie wurde „Rust Never Sleeps“ aufgenommen? Die meisten Songs wurden live eingespielt und dann im Studio bearbeitet. Die erste Hälfte ist mit akustischen Instrumenten aufgenommen worden, wobei die ersten drei Stücke auf nachbearbeiteten Konzertmitschnitten von Youngs Solotour im Mai 1978 basierten. Zwei Stücke sind Studioaufnahmen: „Sail Away“ (stammt aus der Zeit von „Comes…
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