Highlight: Neu auf Netflix: Das sind die wichtigsten Netflix-Neuerscheinungen

Eher Goethe als Ghostbusters: So reagiert die Presse auf den deutschen Netflix-Hit „Dark“

Seit vergangenen Freitag können sich Netflix-Abonnenten davon überzeugen, ob „Dark, die erste deutsche Produktion des Streaming-Senders, überzeugen kann. Die Serie, die in dem fiktiven Örtchen Winden spielt, ist durchaus ambitioniert und konfrontiert die Zuschauer mit düsterer, apokalyptischer Symbolik. Dazu gibt es mit dem schaurig dunklen Wald auch einen Klassiker aus dem deutschen Unheimlichkeitsreservoir.

Während deutsche Zeitungen und Online-Magazine freundlich urteilten und sich einig sind, dass es sich im Grunde nicht um ein typisches deutsches Programm handelt, sondern eben um eine stilistisch und narrativ typische Netflix-Reihe, ist das Ausland durchaus begeistert.

„Dark“ könnte neue Ära begründen

Wie der Branchendienst „Meedia“ berichtet, schreibt die „New York Times“, dass Deutschland mit „Dark“ und „Babylon Berlin“ (läuft auf Sky, 2018 dann auch im Ersten) eine neue Ära in der deutschen TV-Landschaft einläuten könnte. Die einflussreiche US-Website „The Verge“ kritisiert hingegen, dass viele Figuren undurchsichtig seien und die Handlung zumindest zu Beginn eher umständlich. Doch die Ästhetik von „Dark“ verfüge über „schmerzhaften Sinn für Schönheit und Einsamkeit“.  CNN urteilt, dass amerikanische Zuschauer im Grunde andere Stoffe bevorzugen würden, doch „Dark“ würde spielend das „Verlangen nach gutem Storytelling“ bedienen.

Kooperation

In Großbritannien beschäftigte sich ein Rezensent des „Telegraph“ mit den „Stranger Things“-Vergleichen, die vor allem auf Fan-Sites als Kritikpunkt ins Spiel gebracht wurden. Das sei ein wenig unfair. Denn obwohl es sich um „Popcorn-Entertainment“ handele, sei „Dark“ eher Goethe als „Ghostbusters“ und habe einen stetig ansteigenden Spannungslevel. Ein Kritiker des „Guardian“ bemängelte die für seinen Geschmack zu oft eingesetzten Zeitlupenaufnahmen, die ihn an eine Daily Soap erinnerten. Trotzdem sei „Dark“ ein „raffinierter, kluger und erwachsener Krimi“, der sich nicht verstecken müsse.

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Netflix wird teurer - aber nicht für alle

Netflix hebt in Deutschland die Preise an. Damit muss auch hierzulande - wie auch schon in den USA - mehr für die gleiche Leistung berappt werden. Allerdings nicht bei allen Abomodellen. Der Preis des günstigsten Angebots (nur ein Gerät, ohne HD-Qualität) bleibt unverändert bei 7,99 Euro pro Monat. Dafür steigt der Preis für Netflix in der HD-Auflösung (plus zweites Abspielgerät) von 10,99 auf 11,99 Euro pro Monat. In der teuersten Variante mit bis zu vier Geräten und der besten Bild- und Tonqualität muss proportional am deutlichsten draufgezahlt werden. Hier werden nun 15,99 statt wie bisher 13,99 Euro fällig. Netflix hob…
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