Highlight: Guns N‘ Roses vs. Nirvana: Chronik eines Streits mit gutem Ausgang

„Nevermind“-Produzent Butch Vig verpackt’s positiv: „90 Prozent des Sounds war Dave Grohl“

Wenn man an Nirvana zurückdenkt, steht meist Sänger und Gitarrist Kurt Cobain im Vordergrund, seine beiden Mitmusiker Dave Grohl am Schlagzeug und Krist Novoselic (Bass) nehmen meist eine untergeordnete Rolle ein. Doch dabei soll es gerade Dave Grohl gewesen sein, dessen Schlagzeugspiel maßgeblich zum Sound der Band beigetragen hat.

Das erzählt zumindest Butch Vig in einem neuen Interview. Vig ist nicht nur selbst Schlagzeuger, er hat auch das „Nevermind“-Album von Nirvana produziert und im Gespräch mit „Ultimate-Guitar“ plaudert der 61-Jährige ein wenig aus dem Nähkästchen:

„Entgegen landläufiger Meinung waren die Jungs keine Drückeberger. Sie wollten ein großartiges Album aufnehmen. Dave Grohl erzählte mir, dass er für sechs Monate am Stück jeden Tag geprobt hat, bevor er ins Studio ging, um ‚Nevermind‘ aufzunehmen. Pro Take brauchten wir nie mehr als zwei oder drei Versuche. […] Dave ist ein unglaublicher Musiker, das ist er wirklich. Die Leute fragen mich immer, wie ich den Sound von ‚Nevermind‘ zustande gebracht habe, aber 90 Prozent davon ist einfach nur Dave Grohl… es ist einfach die kraftvolle Art, wie Dave spielt.“

Kooperation

Butch Vig ist aktuell mit Garbage auf Tour. Am 10. August 2016 spielt die Band auf dem Festival A Summer’s Tale, das von ROLLING STONE präsentiert wird.


Nirvana-Manager über Mordtheorien bezüglich Kurt Cobain

Der ehemalige Nirvana-Manager Danny Goldberg hat sich zu den Behauptungen geäußert, Kurt Cobain – heute jährt sich sein Todestag zum 25. Mal – sei ermordet worden, und bezeichnete diese als „lächerlich“. In einem Interview mit dem „Independent“ sprach Goldberg – er war von 1990 bis 1994 Manager der Band – über Cobains zunehmend unberechenbares Verhalten, das in seinem späteren Suizid endete. Die sich darauf entwickelnden„Verschwörungstheorien um Cobains Tod bezeichnete Goldberg als „lächerlich“. „Er war auf Drogen, er bekam eine Waffe“ „Er hat sich selbst getötet. Ich sah ihn in der Woche davor, er war deprimiert. Er versuchte sechs Wochen zuvor,…
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