Noah Kahan verteidigt Chappell Roan nach ihrer Konfrontation mit Fotografen

Noah Kahan stellt klar: Die Leute, die Chappell Roan in Paris verfolgten, waren keine echten Fans – „Die sind widerlich, manipulativ, parasitär.“

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Singer-Songwriter Noah Kahan hat sich nach dem viralen Vorfall dieser Woche hinter Chappell Roan gestellt, bei dem sie in Paris mehrere aggressive Fotografen filmte, die sie nicht in Ruhe ließen. Kahan bezog auf Instagram Position – zunächst mit einem Screenshot eines Artikels über den Vorfall, dann mit einem Video, in dem er seine Unterstützung deutlich machte.

Roan hatte am Montag für Schlagzeilen gesorgt, als sie die Kamera auf mehrere Personen richtete, die sie auf dem Weg zum Abendessen verfolgten. In dem Clip, der sich rasant durch die sozialen Medien verbreitete, sagt sie: „Ich will nur essen gehen, und ich habe diese Leute mehrfach gebeten, mich in Ruhe zu lassen.“ Weiter heißt es in dem Video: „Ich bitte euch alle freundlich, mich in Ruhe zu lassen und aufzuhören, mir zu folgen und mich zu belästigen. Nein, ich werde nichts unterschreiben. So sieht das aus, falls ihr euch gefragt habt, wie das ist.“

Kahan teilte eine Schlagzeile aus dem „Billboard“, in der der Vorfall geschildert wurde, und schrieb dazu: „Vielleicht sollten sie sie einfach in Ruhe lassen? Und diese Typen, die sagen ‚Ich bin ein riesiger Fan‘ und ihr hinterherlaufen, sind Scalper und genauso schlimm wie die Paparazzi. Fuck em all.“

Kahan erklärt die Masche der Scalper

In einem Video vertiefte er seinen Standpunkt. Einige Zuschauer hatten die Situation so interpretiert, als wäre Roan unhöflich gegenüber ihren Fans gewesen – doch Kahan stellte klar, dass es sich bei den Leuten, die nach Fotos fragen, oft nicht um echte Fans handelt. „Diese Leute finden buchstäblich heraus, wo du wohnst, wo du einfliegst, wo dein Team, deine Familie, wer auch immer, untergebracht ist – und das sind eindeutig keine Fans von dir“, sagt er in dem Video. „Die stehen einfach vor Gebäuden und versuchen, dich mit schlechtem Gewissen dazu zu bringen, irgendwas zu unterschreiben, damit sie es verkaufen können. Und sie bringen Leute wie euch, die das Video sehen und nicht wissen, was wirklich läuft, dazu zu glauben, jemand wäre unhöflich zu seinen Fans – dabei werden ihr einfach nur manipuliert.“

Und weiter: „Die sind widerlich, manipulativ, parasitär – und ja, fuck ‚em.“

Kahan ist dieses Jahr mit seinem vierten Album beschäftigt, „The Great Divide“, das am 24. April erscheinen soll. Es ist der Nachfolger von „Stick Season“ aus dem Jahr 2022, das ihm eine Nominierung als Best New Artist bei den Grammy Awards 2024 einbrachte.

Julyssa Lopez schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil