of Montreal wollen mit Beyoncé arbeiten – und umgekehrt


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Es ist immer schön, Geschwister zu haben, die einen mit spannender Musik vertraut machen. In der Regel sind das bekanntlich die älteren Geschwister, die die musikalische Selbstfindung schon hinter sich haben, und die jüngeren mit ihren Helden vertraut machen. Im Hause Knowles scheint sich die Richtung momentan geändert zu haben. Solange Knowles schafft es momentan, ihre Schwester Beyoncé mit Namen vertraut zu machen wie Grizzly Bear, Dirty Projectors und eben of Montreal. Solange besuchte gar gemeinsam mit „Schwager“ Jay-Z und ihrer Schwester ein Grizzly Bear-Konzert. Mehr Eindruck auf Beyoncé hat aber anscheinend of Montreal aus der R.E.M.-Stadt Athens, Georgia gemacht – jene Band um den exzentrischen wie depressiven Kevin Barnes, der seine Live-Shows gerne als extravagante Crossdressing-Vaudeville- oder auch mal FKK-Performances inszeniert. In einem Interview mit dem britischen Guardian sagte Beyoncé: „Es gibt so viele Leute, mit denen ich noch zusammenarbeiten möchte. Aber ich möchte mich auch in neue Gefilde wagen. Meine Schwester hat mich auf Musiker gebracht wie zum Beispiel of Montreal. So was würde ich gerne mal machen auf meinem neuen Album.“

Barnes äußerte sich dazu in einem Interview mit dem Online-Magazin Paste: „Ich habe mich damals bei ‚Crazy In Love‘ in sie verliebt und seitdem immer eine Auge und Ohr auf ihre neuen Releases gehabt.“ Auch Destiny’s Child hätten ihn später begeistert, als die auch mit ihm bekannte Solange Knowles ihm ein paar Songs vorgespielt hatte: „Die Vocal-Arrangements haben mich völlig umgehauen. Ich glaube, viele sehen gar nicht, was für eine großartige Sängerin sie ist. Aber es hat schon seinen Grund, warum sie einer der meist bekannten und geliebten Sängerinnen unserer Zeit ist. Ich wäre total aufgeregt – aber ich würde sofort mit ihr zusammenarbeiten.“ Jetzt müsste also nur noch jemand die beiden offiziell zusammenbringen – was ja eine schöne Aufgabe für Solange Knowles wäre.