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PANEL 2019: Lianne La Havas votet mit

Die britische Sängerin und Songschreiberin Lianne La Havas ist eine jener raren Stimmen, die den Soul in den vergangenen Jahren mit frischen Impulsen befeuert haben. Eine, die das Alte mit dem Neuen versöhnt. Die sich weder an ein Retro-Dogma bindet, noch jedem modernen Trend hinterherläuft. Ihre Songs verbinden auf elegante Weise Soul mit Folk, wagen aber auch immer wieder Abstecher in Reggae- und R&B-Gefilde.

Wer ist die Frau mit dem besonderen Soul?

La Havas wurde 1989 als Lianne Charlotte Barnes geboren. Ihrem aus Griechenland stammenden Vater Henry Vlahavas verdankt sie nicht nur ihren Künstlernamen, sondern auch erste Versuche auf der Gitarre. Bereits mit elf schrieb sie eigene Songs. In der Schule traf sie auf Musiker, die ihr halfen, erste Demos aufzunehmen. Wenig später bot sich ihr die Möglichkeit, als Background-Sängerin bei Paloma Faiths Tour-Band einzusteigen. Sie nutzte die Chance, es sollte den Beginn ihrer Karriere markieren.

Verschiedene Manager und Labels wurden auf La Havas einzigartige Stimme aufmerksam, schließlich ergatterte sie einen Plattendeal bei Warner Bros. 2012 erschien ihr Debüt „Is Your Love Big Enough?“. Für den Nachfolger, „Blood“ (2015), reiste sie in die Herkunftsländer ihrer Eltern, nach Griechenland und Jamaika, um ihre familiären und musikalischen Wurzeln zu erkunden und sich von ihnen inspirieren zu lassen. Zudem wurde das Album von einer Riege herausragender Produzenten, darunter Paul Epworth (Adele, Florence + The Machine) mit allen Finessen der Studiokunst ausgestattet.

Stücke wie „Unstoppable“ und „Green & Gold“ versprühen eine Rhythmusverliebtheit und kompositorische Reife, die in den Charts und Streaming-Bestenlisten selten geworden sind. La Havas versteht es prächtig, das Erbe von Roberta Flack, Aretha Franklin und Nina Simone in die Gegenwart zu überführen. Allein dafür gebührt ihr ein Platz unter den großen Sängerinnen unserer Zeit.


PANEL 2019: S O H N votet mit

Christopher Taylor ist Sänger, Kosmopolit und Multiinstrumentalist, geboren im südlichen London in den mittleren Achtzigern. Nach ersten Produktionen in England zieht er 2010 nach Wien und später weiter nach Los Angeles. Sicherlich nicht die letzte Station des Weltreisenden in Sachen Musik. Nach Troubles Over Tokyo (mit dem 2006er-Album „1000“) gründet er 2012 sein eklektizistisches Projekt mit der deutschen „Bezeichnung“ S O H N. Die Lücken zwischen den Buchstaben gehören zum Markenzeichen. Er setzt sparsame Synthietöne, Beats und Bässe, singt im Falsett-Modus, changiert zwischen R´n`B und Elektronik. Kritiker ziehen Vergleiche zu James Blake oder Jamie Woon. Parallel dazu macht sich Taylor…
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