Paul McCartney spielt Beatles-Klassiker beim „SNL“-Post-Credits-Auftritt

Nach dem Saisonfinale blieb McCartney noch für „Help!“ (mit Will Ferrell am Cowbell) und „Drive My Car“ auf der Bühne.

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Paul McCartneys Bonus-Performance nach dem Abspann des „Saturday Night Live“-Finales wurde von der nun in der Sommerpause befindlichen Show hochgeladen.

In der Sendung selbst spielten McCartney und seine Band – darunter Red-Hot-Chili-Peppers-Drummer und Will-Ferrell-Doppelgänger Chad Smith – „Days We Left Behind“ von „The Boys of Dungeon Lane“ sowie Wings‘ „Band on the Run“ und „Coming Up“ von „McCartney II“ während des Abspanns.

Nach dem abschließenden Vorhang blieb McCartney noch auf der Bühne und bescherte dem Publikum zwei Beatles-Klassiker als Zugabe. Den Anfang machte „Help!“ – und zwar nicht nur mit Smith an seiner Seite, sondern auch mit dessen Promi-Lookalike (und „SNL“-Host) Ferrell, der mit einem Cowbell-Einsatz an seinen legendären „More Cowbell“-Sketch anknüpfte. Der Schauspieler und Gastgeber brachte McCartney mitten im Song zum Lachen.

„Cowbell“ und „Drive My Car“

Danach legten McCartney und seine Band „Drive My Car“ nach – diesmal ganz ohne Cowbell.

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Die Rocklegende spielte im Saisonfinale von „SNL“ eine tragende Rolle: Neben seinem Auftritt als Musical Guest und der Bonus-Performance tauchte McCartney auch im Eröffnungsmonolog auf – wo er Ferrell mit Smith verwechselte – und mimte einen schrägen britischen Mechaniker in einem Sketch.

McCartneys „The Boys of Dungeon Lane“ erscheint am 29. Mai.

Das „Wurmloch“ bei Colbert

Nachdem ein missglückter Chicago-Hot-Dog dazu geführt hatte, dass Colberts ursprünglicher Gast – „der Papst“ – den Late-Night-Moderator versetzt hatte, sprang McCartney ein, der zufällig gerade „ein paar Besorgungen“ in Midtown Manhattan erledigte. Nach einer Erinnerung an seinen ersten Besuch im Ed Sullivan Theater – dem historischen US-Debüt der Beatles – sprach McCartney über den ersten Eindruck der Band von Amerika. „Amerika ist der Ort, von dem all die Musik kam, die wir liebten: Rock & Roll, Blues, das ganze Paket. Selbst wenn man zurückgeht zu Fred Astaire – die kommen alle aus Amerika“, sagte McCartney. „So haben wir das gesehen. Amerika war einfach das Land der Freiheit, die größte Demokratie.“

Nachdem der Musiker Colbert einen vielsagenden Blick zugeworfen hatte, teilte er ein paar amüsante Erinnerungen aus seiner Kindheit in Liverpool, sprach über seine Abneigung gegen Veränderungen und verriet, dass sein liebster Snack nach einer Show ein „Käse-Pickle-Sandwich“ sei.

Daniel Kreps schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil