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Peaches Geldof enttarnt Missbrauchsopfer von Ian Watkins


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Peaches Geldof, die Tochter von Bob Geldof, hat per Twitter die Namen der Mütter zweier Kinder veröffentlicht, die der Lostprophets-Sänger Ian Watkins missbraucht haben soll. Das berichtet die „Berliner Morgenpost“.

Die Behörden, schreibt die „Berliner Morgenpost“, rügten die Twitter-Aktion der 24-Jährigen Geldof: Indem diese die Mütter bekannt gemacht habe, würden nun auch die Kinder identifiziert werden. Die Anhängerinnen hätten ihre Kinder zuvor Watkins ausgehändigt.

Ian Watkins hatte sich in 13 Fällen des sexuellen Missbrauchs schuldig bekannt. Medienberichten zufolge gestand Watkins, dass er versucht habe, ein elf Monate altes Kind zu vergewaltigen, und dass er mehrere Minderjährige sexuell missbraucht habe. Die beiden mitangeklagten Frauen gestanden ebenfalls, dass sie ihre eigenen beiden Kinder auf Geheiß des Sängers missbraucht und sie ihm zum Missbrauch zur Verfügung gestellt haben. Außerdem habe Ian Watkins versucht, seinen Opfern Crystal Meth, Kokain und Liquid Ecstasy einzuflößen.

Die britische Musikgeschäft-Kette HMV hat derweil angekündigt keine Alben mehr von den Lostprophets zu verkaufen. Ein HMV-Sprecher bestätigte gegenüber dem „NME“-Magazin, dass die Angestellten aller 140 Läden angewiesen seien, sämtliche Lostprophets-Alben aus den Regalen zu entfernen. Laut „NME“ hat der britische Ableger von Amazon bis jetzt auf eine Stellungnahme noch nicht reagiert; ein Apple-Sprecher habe einen Kommentar dazu abgelehnt, ob man eine Sperre für die Lostprophets auf iTunes erwäge.


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