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Phil Collins: Zeit der Einsamkeit, Alkoholsucht und Depression

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Phil Collins: Zeit der Einsamkeit, Alkoholsucht und Depression

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„I Don’t Care Anymore“ – dieser Songtitel von Phil Collins erscheint seit einem bewegenden Fernsehinterview, aus dem der „Mirror“ zitiert, in einem völlig neuen Licht. Denn lange Zeit beherrschten Depressionen, Alkoholsucht und Einsamkeit das Leben des heute 63-Jährigen.

Drei Scheidungen, Unterhaltszahlungen und familiäre Distanz setzten dem Sänger zu. Der Genesis-Frontmann erzählt: „Nach der Scheidung zog meine Ex-Frau mit meinen Kindern nach Miami. Ich war quasi in Rente und hatte die Kinder nicht mehr. Also stand ich morgens auf, schaute Cricket im Fernsehen und trank schon um 11 Uhr die erste Flasche Wein.“

Die Trinkerei half natürlich nicht, die Schwermut zu überwinden, die sich entwickelt hatte: „Einen Grund, morgens aufzustehen, suche ich immer noch.“ 2004 zog er sich für mehrere Jahre aus dem Musikgeschäft zurück. Als dann sein jüngster Sohn Matthew geboren wurde, überlegte Collins, die Karriere komplett an den Nagel zu hängen und nunmehr fürsorglicher Familienvater zu sein – ein Ausweg aus der Krise. Doch dieses Glück ging gemeinsam mit seiner Ehe in die Brüche.

2010 zog es den Musiker dann zurück ins Studio und er veröffentlichte ein Album mit Coversongs (“Going Back”). Schließlich machten die zunehmende Einsamkeit und wiederholte Probleme mit der Bauchspeicheldrüse Collins depressiv. Hinzu kam ein Nervenschaden seiner linken Hand, der dem Schlagzeuger das Musizieren unmöglich machte.

Letztlich fand Phil Collins Halt bei seinen ehemaligen Genesis-Kollegen Mike Rutherford und Tony Banks. Inzwischen hat sich der Sänger aus dem Teufelskreis der Depressionen befreit, sodass er bereit ist für neue Projekte. Eines davon ist ein gemeinsamer Auftritt mit seiner einstigen Band für die Dokumentation „Genesis: Together and Apart“, die dieses Wochenende auf BBC ausgestrahlt wird. Zeitgleich erscheint ein Greatest-Hits-Album, außerdem tritt er im Dezember live auf.

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