Logo Daheim Dabei Konzerte

Upcoming: Blues Pills

Weiterempfehlen!
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Tage
  • Stunden
  • Minuten
  • Sekunden
Spezial-Abo

Phil Collins im Interview: „Ich gehe nicht nach Hause und ärgere mich!“

„Take A Look At Me Now“ heißt eine Reihe mit Neu-Auflagen sämtlicher Phil-Collins-Alben. Der Brite feierte seinen Durchbruch als Schlagzeuger von Genesis, nach dem Ausstieg Peter Gabriels 1975 wurde er auch deren Sänger. Sein Solodebüt „Face Value“ machte ihn 1981 zum Superstar, bis zum Ende des Jahrzehnts landete er einen Hit nach dem anderen („One More Night“, „Another Day in Paradise“etc). 2011 dann der Rückzug aus der Musik. Collins litt unter Schwerhörigkeit und kämpfte gegen Depressionen; Wirbelsäulen-Probleme und eine Nervenschwäche führten dazu, dass er nicht mehr Schlagzeug spielen konnte. Heute möchte er sich eine Rückkehr ins Geschäft wieder vorstellen. Zum Interview, das für sein Album „Hello, I Must Be Going!“ (1982) anberaumt wurde, kommt der 65-Jährige nach einer Rücken-OP aber kommt noch mit Krückstock.

Kritiker haben jahrelang auf Sie eingeprügelt. R&B-Musiker wie Kanye West oder Soulsängerinnen wie Adele haben Sie verteidigt. Eine Genugtuung?

Über diese Thematik denke ich ausschließlich dann nach, wenn mich jemand danach fragt. Ich bin keiner, der nach Hause geht und sich ärgert: „Brrr, schon wieder eine schlechte Besprechung bekommen!“. Sie haben mir jetzt diese Frage gestellt, ich überlege mir daraufhin eine Antwort. Natürlich fühle ich mich geschmeichelt, wenn Adele, Beyoncé, Pharrell oder Usher, die HipHop-Community, meine Arbeiten mögen. Gerade, wenn andere sagen, meine Musik sei nur Middle of the Road oder schlicht scheiße.

Es heißt schließlich, „man kann es nicht allen Recht machen!“

Ein Großteil der Leute, die sich eine spezielle Meinung bilden, kennen vor allem „Against All Odds“, „A Groovy Kind Of Love“, „Separate Lives“ und „One More Night“. Balladen. Balladen, die sie die ganze Zeit im Radio hören. Daraus schließen sie dann auf meine Persönlichkeit. Gerade Kritiker hören sich meine anderen Songs nicht an, dadurch verpassen sie viel.

Sie waren in den Achtzigern aber auch omnipräsent. Ob mit Genesis oder solo, sie hatten in jedem Jahr mindestens einen Super-Hit. Aus „Hello, I Must Be Going!“ koppelten Sie, rekordverdächtig, innerhalb von zehn Monaten acht Singles aus!



ROLLING-STONE-Ranking: Die 50 besten Serienstars aller Zeiten

„Liebt, als gäbe es kein Morgen. Wählt, als gäbe es eins“, schrieb Chuck Lorre im vergangenen Jahr in seine Produktionsnotizen, die am Ende jeder Folge von „The Big Bang Theory“ kurz aufflimmerten. Das Motto ist auch für Seriengucker nicht verkehrt: Man muss sich heutzutage schon genau überlegen, womit man seine Zeit verbringt. Die Zahl großartiger Serien ist exorbitant angestiegen, die mittelmäßiger noch mehr. Lorres eigene fallen fast alle in den ersten Bereich, er ist der mächtigste Sitcom-Erfinder aller Zeiten. „Roseanne“, „Dharma & Greg“, „Two And A Half Men“ und natürlich „The Big Bang Theory“: Damit hat sich der Amerikaner unsterblich…
Weiterlesen
Zur Startseite