Pietätlos und geschmacklos: Deutsche Eiskunstläuferin Nicole Schott tanzt zu „Schindlers Liste“


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Die Titelmelodie von Steven Spielbergs Holocaust-Drama „Schindlers Liste“, 1993 komponiert von John Williams, ist weltberühmt. Sie illustriert die Trauer des jüdischen Volkes. Weil das Stück so friedlich ist, finden manche, die den Film nicht kennen, es vielleicht einfach nur schön.

Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, für welche Anlässe man es aufführt. Einen völlig berechtigten Shitstorm erfuhr deshalb die deutsche Eiskunstläuferin Nicole Schott, nachdem sie bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang zu diesem klassischen Stück ihre Pirouetten auf dem Eis drehte. Für ihre Performance bekam die Bundeswehrsoldatin 168,46 Zähler. „Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Ich hatte zwei Wackler drin.“

Die Musik von „Schindlers Liste“ ist keine, die dazu da sein sollte, eine schöne Figur beim Tanzen zu machen – unabhängig davon, dass vor Nicole Schott auch schon andere Eiskunstläuferinnen dazu aufgelaufen sind.

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Reaktionen aus dem Netz (gesammelt vom „Hollywood Reporter“):

https://twitter.com/BookishFeminist/status/966864469702922240?ref_src=twsrc%5Etfw&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.hollywoodreporter.com%2Fnews%2Fgerman-figure-skater-slammed-skating-schindlers-list-score-1087748

https://www.rollingstone.de/rolling-stone-movies-die-60-besten-soundtracks-aller-zeiten-1406911/