Pietätlos und geschmacklos: Deutsche Eiskunstläuferin Nicole Schott tanzt zu „Schindlers Liste“

Die Titelmelodie von Steven Spielbergs Holocaust-Drama „Schindlers Liste“, 1993 komponiert von John Williams, ist weltberühmt. Sie illustriert die Trauer des jüdischen Volkes. Weil das Stück so friedlich ist, finden manche, die den Film nicht kennen, es vielleicht einfach nur schön.

Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, für welche Anlässe man es aufführt. Einen völlig berechtigten Shitstorm erfuhr deshalb die deutsche Eiskunstläuferin Nicole Schott, nachdem sie bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang zu diesem klassischen Stück ihre Pirouetten auf dem Eis drehte. Für ihre Performance bekam die Bundeswehrsoldatin 168,46 Zähler. „Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Ich hatte zwei Wackler drin.“

Die Musik von „Schindlers Liste“ ist keine, die dazu da sein sollte, eine schöne Figur beim Tanzen zu machen – unabhängig davon, dass vor Nicole Schott auch schon andere Eiskunstläuferinnen dazu aufgelaufen sind.

Kooperation

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Reaktionen aus dem Netz (gesammelt vom „Hollywood Reporter“):

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2024 könnte Breakdance zum ersten Mal bei Olympia dabei sein

Der Kampf um die an Tradition und Disziplin desinteressierte Jugend macht auch nicht vor dem IOC Halt. Nun könnten Headspins, Windmills und Jackhammers bald mit Medaillen ausgezeichnet werden. Konkret hat Paris, das die Olympischen Sommerspiele 2014 austragen wird, beantragt, Breakdance ins offizielle Programm aufzunehmen. Olympia soll für die jungen Menschen attraktiver werden. Schon in zwei Jahren werden in Tokio Wettbewerbe in Karate und Baseball ausgetragen, um den Gastgeber im eigenen Land beliebte Sportarten unter neuen Wettbewerbsbedingungen austragen zu lassen. Auch Sportklettern, Skateboard und Surfen sind dabei. Für Paris wurden noch drei weitere Sportarten vorgeschlagen, „um den Spielen eine urbane Dimension…
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