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R. Kelly muss wegen Panik-Attacken ins Krankenhaus


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Die Negativschlagzeilen-Serie von „Bad Boy“ R. Kelly setzt sich fort. Laut „TMZ“ wurde der Sänger in den letzten Wochen von Panikattacken geplagt. Teilweise so schwer, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste. Das würde auch seinen dubiosen Geburtstagsauftritt letzte Woche in Chicago erklären. Nach den Eröffnungszeilen von „Bump N‘ Grind“ fing Kelly an, sein Publikum anzupöbeln: „Ihr Motherfucker habt keine Ahnung, dass heute mein verdammter Geburtstag ist und es ist mir scheißegal, was später passiert.“

R. Kelly hält sich seit der Ausstrahlung der Doku-Serie „Surviving R. Kelly“ bedeckt. Die Episoden konfrontieren den Skandal-Rapper mit sexuellen Missbrauchsvorwürfen und sogar Sexsklaverei. In Georgia wurde bereits eine polizeiliche Untersuchung eingeleitet, eine weitere könnte für Illinois folgen.

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Druck auf R. Kelly wächst

Durch die Veröffentlichung der Doku bekommt Kelly auch immer mehr Gegenwind von Kollegen und anderen Prominenten. „TMZ“ berichtet, dass sich das Blatt inzwischen gegen ihn gewendet habe. Immer weniger Menschen glaubten demnach noch an seine Unschuld, außer natürlich er selbst.

Dazu kommt noch eine Zivilklage des vermeintlichen Opfers Faith Rogers wegen angeblicher sexueller Belästigung.

Mittlerweile hat auch Kellys Plattenlabel RCA Records/Sony Music dem öffentlichen Druck nachgegeben und wird zunächst keine neue Musik des Sängers mehr veröffentlichen, solange die Prozesse gegen ihn laufen.

R. Kelly wird es außerdem schwer haben, Musik auf eigene Faust zu produzieren. Künstler wie Lady Gaga, Chance The Rapper oder Phoenix haben eine zukünftige Kooperation mit ihm bereits abgelehnt.


Marilyn Manson will sich der Polizei stellen

Gegen Marilyn Manson liegen zahlreiche Vorwürfe des sexuellen, emotionalen und physischen Missbrauchs vor. Der Bundesstaat New Hampshire erließ zudem einen Haftbefehl gegen Manson. Der Musiker spuckte 18. August 2019 während eines Konzerts in Gilford auf eine Kamerafrau im Bühnengraben. Die Spuck-Attacke zählt vor Gesetz als „unangemessener körperlicher Kontakt“. Nun habe Manson eine Vereinbarung mit dem Revier in Gilford ausgehandelt, nach der er sich der Polizei in Los Angeles stellen könne. Die Anklage würde im „New Hampshire Laconia District Court“ im Laufe des Sommers stattfinden. Vergangenen Monat wurden die Spuck-Vorwürfe gegen Manson bekannt. Zudem wurde Video-Material veröffentlicht, dass Mansons Auftritt beim…
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