Radiohead: Fans rätseln über geheimnisvolle „OK Computer“-Poster

Anhänger von Radiohead sind in heller Aufruhr, nachdem sie u.a. in Berlin, Amsterdam oder London überraschend ein Poster entdeckt haben, das augenscheinlich an „OK Computer“ erinnert. Die Platte, mit der die Briten endgültig ihren (künstlerischen) Durchbruch schaffte und einen modernen Klassiker vorlegten, feiert in diesem Jahr 20. Jubiläum. Auf jeden Fall ein Grund zum Anstoßen – aber damit ist die Existenz der Plakate noch nicht geklärt.

Wie mehre Reddit-User feststellten, sammelt das Plakatmotiv Themen, die auf „OK Computer“ eine große Rolle spielen. Zugleich erinnert die Gestaltung an den irritierenden Track „Fitter Happier“ (der Zeilen wie „Fitter, happier/More productive/Comfortable/Not drinking too much/Regular exercise at the gym, three days a week“ enthielt) und scheint selbst als Aufforderung an die Leser verstanden zu werden, kritisch mit den Medien und gesellschaftlichen Umwälzungen umzugehen. Das alles überragende Stichwort ist „Angst“.

Slaves Aren’t Educated #MoreFear

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Geburtstags-Event

Wie auch immer die Wortkaskaden zu deuten sind, Fans glauben, dass es sich bei dem Poster um einen Hinweis auf ein Jubiläums-Event für „OK Computer“ handelt. Das Design stammt von Stanley Donwood, der seit „The Bends“ für die Covergestaltung zuständig ist. Auf Instagram postete der Künstler zuletzt ein geheimnisvolles Bild, zu dem er schrieb: „soon to be real“.

soon to be real

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Unterdessen fordern 46 Künstler in einem Offenen Brief, dass die Band ihren geplanten Gig in Tel Aviv (Israel) aus politischen Gründen streichen soll. Bisher haben Thom Yorke und Co. auf den Boykottaufruf noch nicht reagiert.


Die besten Soundtracks aller Zeiten: „Suspiria“ von Goblin

Der Film „Suspiria“ (1977) ist neben „Rosso - die Farbe des Todes“ (Profondo Rosso ) der Höhepunkt im Werk von Dario Argento, der das von Mario Bava („Blutige Seide“) begründete Giallo-Kino in eine ästhetisch noch einmal wesentlich anspruchsvollere Dimension überführte. Mit klug zusammengemischten Elementen des Gothic-Horror, Schauereffekten aus der Hammer-Schule, überraschend wenig Blut und einer großen Portion okkultem Firlefanz gelang dem italienischen Regisseur ein abgründiger Schocker, der vor allem auch wegen seiner herausragenden Farbdramaturgie auf ewig in den Listen der besten Horrorfilmen auftauchen wird. Nachträglich zum ersten Teil einer „Mutter-Trilogie“ erhoben, deren Fortsetzungen „Inferno“ (Horror Infernal) und „Die dritte Mutter“…
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