Rami Malek beinahe als Räuber verhaftet
In Los Angeles wurde der Oscar-Preisträger nach einem Raubüberfall als Tatverdächtiger verhört

Rami Malek entging in Los Angeles knapp einer Verhaftung, nachdem er für einen Räuber gehalten wurde. Zwei Polizisten der LAPD befragten den Schauspieler, nachdem ein Überfall auf einen Spirituosengeschäft gemeldet und die Tasche einer Frau gestohlen worden war. Der Täter wurde als „lateinamerikanisch“ beschrieben.
„Das war eine prekäre Situation“, sagte Malik der englischen Zeitung „The Guardian“. „Die Polizisten müssen in ihrem Auto zum Tatort gerast sein – an der Motorhaube hätte ich mir beinahe die Hände verbrannt. Auf der Motorhaube liegend dachte ich, dass ich ins Gefängnis kommen könnte für etwas, das ich nicht getan hatte.“ Ein Freund Maleks sagte zu den Ordnungshütern: „Er ist kein Latino. Er ist ägyptischer Abstammung.“ Malek ist US-Amerikaner, als Sohn ägyptischer Eltern in Los Angeles geboren, wo der geschilderte Vorfall offenbar vor einiger Zeit stattfand.
Einige Zeitungen, dar unter „USA Today“ und die „New York Post“, bezeichneten den Vorfall als „Racial Profiling“. Rami Malek hatte diesen Begriff nicht verwendet. Anfragen bei der LAPD blieben bisher unbeantwortet. Malek bekam im Jahr 2019 den Oscar für seine Darstellung des Freddie Mercury in dem Film „Bohemian Rhapsody“.