Randnotizen

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Selbst der wichtigste Musik-Award der Welt kann zu einer Lebensgefahr werden, wenn man ihn auf zu wackeligen Untergrund stellt. Diesen Tipp gab Präsentator BILLY JOEL dem diesjährigen „Grammy“-Preisträger in der Kategorie „Legend“, ELTON JOHN, mit auf den Weg: „Ich hab ja auch mal so ein Ding bekommen. Vor ein paar Jährchen fiel es vom Sockel. Ich rate dir, das Teil nicht auf ein hohes Regal zu stellen – es könnt jemanden glatt erschlagen!“ Da dieses Jahr auf der Gewinner-Seite wenig los war (Carlos Santana, ein paar Mitt-Fünfziger, Carlos Santana, Eminem, Santana, Christina Aguilera und noch und nöcher Carlos Santana), vergnügte man sich bei der After-Show-Party im „Beverly Hills Hotel“ um so ausgelassener. Bei dieser Gelegenheit wurden völlig unerwartete strategische Allianzen geschmiedet:

FRED DURST, Sänger von Limp Bizkit, hatte kurz zuvor nach nur fünf gemeinsamen Studio-Tagen den Produzenten Rick Rubin gefeuert und sprach auf der Party den Madonna-Mann William Orbit an. Der steht nach dem neuen Madonna-Projekt tatsächlich zur Verfügung: „Arschloch-Rock – ich denke, das krieg ich wohl hin.“ Als eine durch und durch würdige Verliererin erwies sich gar COURTNEY LOVE: „Wir sollten froh sein, dass Carlos Santana nicht auch noch der ,Newcomer-Grammy‘ überreicht worden ist.“

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