Red Hot Chili Peppers: Die 40 besten Songs im Ranking

Die 40 besten Songs der Red Hot Chili Peppers: von „Black Summer“ bis „Californication“ – Highlights aus vier Jahrzehnten

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24. „Don’t Forget Me“ (2002)

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Diese Ballade aus dem Album „By the Way“ ist eine Hommage an die Sucht und die Freiheit, die die Nüchternheit verspricht. Sie zeigt Kiedis’ bluesige Stimme und seine zweifelhafte poetische Ambition. „I’m an inbred and a pothead/Two legs that you spread inside the tool shed“ (Ich bin ein Inzuchtkind und ein Kiffer/Zwei Beine, die du im Geräteschuppen spreizt).

In frühen Versionen lautete der Arbeitstitel „The Most Beautiful Chords Ever“ (Die schönsten Akkorde aller Zeiten), was angesichts Frusciantes umfangreicher Arbeit keine Überraschung ist. In den Strophen zaubert er mit Mellotron, Wah-Wah und Echo Stimmungen mit intensiven Trillern und Drones, während seine Soli wie wunderschöne minimalistische Gemälde eines Gewitters wirken. —C.A.

23. „Venice Queen“ (2002)

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Abschluss By the Way ist eine zweiteilige Hommage – die erste Hälfte lebhaft, aber traurig, die zweite Hälfte dringlicher und sehnsüchtiger – an Kiedis’ langjährige Drogenberaterin und Mentorin Gloria Scott, für die die Band ein Haus in Venice Beach kaufte, bevor sie an Lungenkrebs starb. Kiedis gibt zu, dass er beim Schreiben des Textes geweint hat. „Zum Teil lag das daran, dass ich sie vermisste. Zum Teil aber auch daran, dass es sich gut anfühlt, über jemanden zu singen, der mir so viel bedeutet hat. Ich bin gut im Verlieren. Das ist eine meiner Spezialitäten.“ –C.A.

22. „Porcelain“ (1999)

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Dieser zarte Song, nur eine plätschernde Gitarrenmelodie, ein nachdenklicher Bass und Kiedis‘ geflüsterter Gesang, ist so sanft und subtil, dass er auf dem dritten Album von Velvet Underground sein könnte. Es ist schwer vorstellbar, dass die Band jemals weiter von ihrem mitreißenden Funk-Rock entfernt war.

Kiedis singt mit bewegender Empathie über eine obdachlose Frau und ihr kleines Kind („Nodding and melting and fading away“). Er spiegelt ihre fragile Lage mit einer seiner zartesten Gesangsstimmen wider und schafft so ein beruhigendes Wiegenlied, das schwere Zeiten abwehren soll. —Jon Dolan

21. „Higher Ground“ (1989)

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Die Coverversion dieses Klassikers von Stevie Wonder aus dem Jahr 1972 war der erste große MTV-Hit der Chili Peppers. Er machte sie bei den Kindern der Achtziger bekannt, von denen viele wahrscheinlich dachten, der Song sei ein Original der RCHP.

Und in gewisser Weise war es das auch, denn Fleas präzise Slapping-Technik ersetzte das Clavinet des Originals und Fruscientes kraftvolle Powerchords ließen den Song absolut zeitgemäß klingen. Ein in L.A. produzierter Hotwiring, der dennoch die Größe des Songs würdigte. —J.D.

20. „Easily“ (1999)

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Eine der Eigenschaften, die zum Erfolg von „Californication“ beigetragen haben, ist die makellose Reihenfolge der Songs. In der Mitte des Albums, gerade als die melancholische Größe des Titelsongs einen etwas niedergeschlagen zurücklässt, bringen die Chilis mit dieser Explosion melodischer Energie und Biss wieder Schwung in die Sache.

Frusciante shreddet. Flea boppt. Smith hält das Tempo. Kiedis erinnert an „die Geschichte einer Frau am Morgen eines Krieges/Erinnere mich daran, wenn du magst, wofür wir eigentlich kämpfen? “ Die Antwort ist die freie, wilde Rock-‚n‘-Roll-Bruderschaft, die man in „Easily“ hört. —S.V.L.

19. „Show Me Your Soul“ (1990)

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„Show Me Your Soul“ war ein süß-kitschiger Valentinsgruß, was in den damaligen Songs der Chili Peppers nicht gerade üblich war. „Du bist in mein Leben getreten“, sinniert Kiedis. Was vielleicht nicht die romantischste Metapher der Welt ist.

„Jetzt lächle ich über deine Zuneigung/Wir haben eine Seelenverbindung hergestellt!“ „Show Me Your Soul“ stammt aus der Zeit zwischen Mother’s Milk und Blood Sugar Sex Magik. Und landete schließlich auf dem Soundtrack zu Pretty Woman. Mit heißer Kuhglocke. —Rob Sheffield

18. „I Could Die For You“ (2002)

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Es ist unklar, an wen Kiedis diesen Liebeslied richtet. Aber unabhängig davon ist es eines seiner direktesten, klarsten und romantischsten Gefühle („Das ist, was ich sein möchte, und das ist, was ich dir gebe“).

Eine klirrende Midtempo-Ballade, in der Fleas resonanter Bass alles untermalt. Kiedis’ Gesang ist bemerkenswert verletzlich und ungekünstelt, selbst wenn die Bridge leicht in einen funkigen Shuffle übergeht. Frusciante schafft mit sanften Akkorden, gedämpften Verzierungen und Keyboard-Klängen eine subtil hoffnungsvolle Stimmung. —C.A.

17. „Blood Sugar Sex Magik” (1991)

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Blood Sugar Sex Magik verwandelte die Red Hot Chili Peppers von einer Kuriosität zu einem Begriff, vor allem dank der unausweichlichen Powerballade „Under the Bridge“. Aber um zu diesem Hit zu gelangen, musste man sich durch den einleitenden Titelsong kämpfen, ein Frankenstein-Monster aus Funk, Heavy-Metal-Gitarre und Tribal-Drums, alles zusammengefügt mit sexuellen Anspielungen.

Kiedis singt davon, dass jede Frau „ein Stück Aphrodite“ in sich hat, um „sich zu paaren und einen Zustand sexueller Erleuchtung zu erreichen“. Es ist eine Hymne an den Sex – mit einer weiteren Anspielung auf Aleister Crowley, den englischen Okkultisten, der an „Sexmagie“-Ritualen teilnahm und laut Frusciante „Otherside“ beeinflusst hat. Ob dunkle Magie oder Sexmagie, „Blood Sugar“ ist unwiderstehlich. —J.H.