AC/DC: Highway To Hell (Kritik & Stream) - Rolling Stone






AC/DC Highway To Hell


Sony


von

Robert John „Mutt“ Lange kam – und damit der große Erfolg. Atlantic wollte die Band auf dem wichtigen US-Markt auf die nächste Ebene hieven. Ein Hit-Album wurde dem bewährten Team Young/Vanda jedoch nicht mehr zugetraut. Malcolm und Angus begriffen den Rausschmiss der beiden als Affront und boykottierten den Star-Produzenten Eddie Kramer. Die Aufnahmen verliefen quälend, Scott war dauerbetrunken, Kramer zog die Konsequenzen. Guter Rat war teuer- und kam in Gestalt des relativen Novizen Lange. Der ausgebildete Sänger forderte vor allem Bon Scott maximal und brachte dem Autodidakten nach einigen Disputen die korrekte Atemtechnik bei. Lange trieb der Band aber auch das Anarchische aus. die Entwicklung AC/DCs zu einer ordinären Hardrockband ist hier bereits angelegt. Der Titeltrack bündelt freilich sämtliche Stärken der frühen Jahre. Ein Hymnus sondergleichen, allerdings mit traurig-prophetischem Beigeschmack. Merksatz: „Don’t want no conversation/ I need sweet Sensation/ And all I want to do/ Is make a beast out of you“ („Love Hungry Man“)


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