Arthur Brown „Long Long Road“


Prophecy/Soulfood (VÖ: 24.6.)


von

Von wegen drei goldene Haare – der Teufel trägt mittlerweile eine in schreienden Farben bemalte Halbglatze. Und es steht ihm fantastisch! Der 80-jährige Psychedelic-Impresario Arthur Brown hat in vielen Solound Bandprojekten (mit und ohne Crazy World) seit 1968 keinen Deut Euphorie eingebüßt. Auch auf dem neuen Solowerk tanzt und schreit er sich durch Blues-, Progrock- und Psychedelia-Welten, während Kollege Rick Patten für Tripnachschub sorgt.

„Nothing’s ever changed the more we know“

„Gas Tanks“ startet mit Gewittersounds, bis es Orgeltöne und Schreie regnet, „Once I Had Illusions“ stimmt immer. Und der Titelsong präsentiert die Hoffnung auf Verbesserung in softem Dur-Geplänkel, während man milde zurückblickt: „Nothing’s ever changed the more we know.


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Stille, Minimalismus, Wahrhaftigkeit – wunderschön!


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