Search Toggle menu

Asaf Avidan & The Mojos  Poor Boy / Lucky Man


Columbia / Sony VÖ: 15. April 2011

Das neue Album von Asaf Avidan & The Mojos erscheint am kommenden Freitag. Kurz darauf ist die Band aus Israel bei uns auf Tour – präsentiert vom ROLLING STONE. Nach den Tourdaten und einer schönen Studio-Session des Songs „Small Change Girl“ gibt’s unsere Rezension und einen Albenplayer von „Poor Boy / Lucky Man“.

Asaf Avidan & the Mojos live:
30.04.  Frankfurt, Nachtleben
02.05.  München, Ampere
03.05. Köln, Gloria
05.05. Bielefeld, Forum
07.05. Hamburg, Uebel & Gefährlich
09.05. Berlin, Frannz Club

Small Change Girl (Studio Session) from Asaf Avidan & the Mojos on Vimeo.

Als Asaf Avidan & The Mojos vor eineinhalb Jahren hierzulande ihr Debüt veröffentlichten, waren sie zu Hause in Israel schon zu Ruhm gekommen. Avidan, vorher ein aufstrebender Filmemacher, war wegen seiner hohen, an Janis Joplin erinnernden Stimme ein Kuriosum, sein rückhaltlos leidenschaftlicher Retro-Folk-Blues-Rock – zumal in Englisch gesungen – in Israel ohnegleichen. Im internationalen Vergleich fielen die Schwächen des Albums auf: Einige Lieder waren mehr Glauben als Wollen, der Sound trotz des Folk-Revivals etwas unzeitgemäß.

Auf „Poor Boy / Lucky Man“, das in Israel bereits 2009 erschien, stimmt nun nicht nur die Emotion, sondern auch das Songwriting. Die Mojos sind noch immer eine verschworene Gemeinschaft, Avidan ist der Zeremonienmeister. Es gibt viele gute Ideen auf dem Album, das genauer konturiert und vielschichtiger ist. Der Joplin-Blues des Titelsongs, die an Led Zeppelin angelehnte Zwölfsaitige bei „Got It Right“, der bewegende Songwriter-Folk von „My Favorite Clown“  – das Herz bebt in diesen Liedern.

Doch auf der anderen Seite stehen vier, fünf laut rockende Lieder, die nirgendwo ankommen. Den alten Hardrock nimmt man derzeit anders auf, mit künstlicher Patina und analogem Schmutz, dann klingt er wieder gegenwärtig – US-amerikanische Bands wie Earl Greyhound machen es vor. Etwas mutiger beim Produzieren! (Telmavar/Sony)   Jörn Schlüter

>>>> Hier geht’s zum Albenplayer von „Poor Boy / Lucky Man“


The Cranberries: Details zum Tode Dolores O'Riordans

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. Update: 13. Oktober 2018 Dolores O'Riordan starb durch einen Unfall – Suizid wird von der Gerichstmedizin ausgeschlossen. Das steht im Totenschein, in dessen Besitz „TMZ“ nun gelangt sein will. Demnach sei die Cranberries-Sängerin in Folge einer Alkoholvergiftung in ihrer Hotelbadewanne ertrunken. Update: 06. September 2018 Die Todesursache steht fest: Dolores O' Riordan starb durch Ertrinken in ihrer Badewanne. Blutergebnisse dokumentieren einen hohen Alkoholpegel, „viermal so hoch wie erlaubt“, was immer das heißen soll. Laut Polizeibericht hätte man vier leere Alkoholflaschen in ihrem Hotelzimmer gefunden. Die Blutwerte wiesen auch Medikamente nach, aber „therapeutische“, also ärztlich verschriebene…
Weiterlesen
Zur Startseite