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Bon Jovi This House Is Not For Sale


Ein bisschen verwirrend ist das schon: Zum letztjährigen Album, „Burning Bridges“, erzählte Jon Bon Jovi, er wolle seine Band nicht weiter verscherbeln lassen, er verließ seine Plattenfirma – um sich praktisch sofort wieder einkaufen zu lassen und das nächste Werk „This House Is Not For Sale“ zu nennen.

Gar nicht verwirrend sind dagegen die Songs: Sie haben fast alle fette Bon-Jovi-Refrains, mit typischem Bon-Jovi-Nachdruck gesungen, „whoa-whoa“. Es gibt die Bon-Jovi-Powerballade und viele Bon-Jovi-Hymnen, und sogar die Gitarre klingt manchmal, als würde Richie Sambora sie spielen, obwohl der ja gar nicht mehr dabei ist. Jon Shanks hat die klassischen Rocksongs wieder ohne Sperenzchen produziert.

Also doch keine Überraschungen, aber immerhin wieder mehr Schwung. Die Wut von „Knockout“, das Selbstmitleid in „Scars On This Guitar“, die Weltumarmung bei „Come On Up To Our House“: Bon Jovi malen schon lange nur noch nach Zahlen, aber das können sie so gut wie kaum eine andere Mainstream-Band. Schwer, nicht mitzusingen. (Universal)


Jon Bon Jovi schimpft gegen Kim Kardashian: Außer Porno nichts gerissen

Die Unternehmens-Strategie des Kardashian-Klans ist durchaus kritikwürdig. Die dekadente Bloßstellung der eigenen Privatsphäre ist jedoch eine Vorgehensweise, die sich seit den 2000ern durch Realityshows und soziale Medien in den Alltag geschlichen hat. Die Kardashians sind demnach lediglich zum Spiegel der Gesellschaft geworden. Überraschenderweise hat unter allen potenziellen prominenten Kritikern Jon Bon Jovi den Lebensstil der Familie scharf angegriffen. Der Musiker nahm sich in einem Gespräch mit der australischen Talksendung „The Sunday Project“ insbesondere Kim Kardashian-West und den Prominenten-Kult vor, der durch Reality-Shows entstanden ist. „Ich glaube es ist grausam, dass wir in so einer Welt leben und ich kann sagen,…
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