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Bryan Adams Get Up


Universal

Der Produzent des neuen Albums von Bryan Adams heißt Jeff Lynne: Das ist die entscheidende Infor­mation zu Adams’ 13. Platte. Denn der ELO-Chef und Produzent von George Harrison und Tom Petty stellt auf „Get Up“ nicht nur Kompressoren ein – seine Handschrift ist überall auf den neun neuen Kompositionen (akustische Versionen von vier der Songs komplettieren das Werk). „You Belong To Me“ ist schneller 50s-Rock’n’Roll (slap delay and all!) nach der Art, die Jeff Lynne liebt, die für Adams aber ungewöhnlich ist. „We Did It All“ vermengt Adams’ zielsichere Balladenmelodie mit Lynnes elaborierter Akkordmagie. Bei „That’s Rock And Roll“ erklingen Lynnes Trademark-Chöre und formvollendet produzierte Twang-Gitarren, „Don’t Even Try“ ist tadelloser Roy-Orbison-Doo-Wop. Adams tut gut daran, Lynne so viel Raum zu geben – noch nie wirkten Bryan-Adams-Songs klanglich so vielschichtig. Lynnes Finesse fügt zu Adams’ Musik mehr noch als sonst jenen Sternenstaub hinzu, der alle seine Produktionen dem Herkömmlichen entreißt.


No Music Day: Warum wir Musik wieder bewusster hören müssen

Alles still. Kein Radio. Keine Instrumente. Keine Pfiffe. Kein Summen. Kein Fingerschnippen. Keine Musik im Ohr! Für einen Tag soll alles schweigen. Damit wir uns besinnen auf die Kraft und die Magie der Musik. Denn sie scheint uns, da sollten wir ehrlich sein, immer mehr verloren zu gehen. Wir vertreiben sie mit ihren maßlosen Einsatz in jeder Lebens- und Gemütslage. Kein Medium, das Musik einsetzen kann, verzichtet mehr darauf. Playlists laufen rauf und runter. Gefühlsmanagement nennt man so etwas: Sollten die Bilder nicht passen – die Musik macht sie passend. Wer sich traurig fühlt, hört traurige Musik. Oder er hört…
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