Death Cab For Cutie Kintsugi

Warner

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Foto: Warner

Kein Abschied – ein Neuanfang. Im August 2014 gab Chris Walla seinen Ausstieg bei Death Cab For Cutie bekannt. So wird dieses neue Album der Band ein Abschiedsalbum für beide Parteien; Walla hatte zwar den Produzentenjob schon an Rich Costey (Muse, Interpol) abgegeben, war während der Aufnahmen aber voll involviert. Vielleicht ist es dieser Abschied, der den neuen Songs von Ben Gibbard ihren wehmütigen, reflektierenden Ton verleiht.

„No Room In Frame“ beginnt mit elektronischem Flirren, bis der Refrain die Arme weit ausbreitet, die Gitarren legen sich über das Playback wie eine Erinnerung. „Black Sun“ resümiert, bekennt und verschweigt, DCFC verbinden ihre Emo-Zerbrechlichkeit mit glasklaren Mainstream-Sounds – diesen Spagat beherrscht die Band. Bei mehreren Songs bilden Single-Note-Gitarren, Drum-Beats und glitzernde Keyboards 80s-Wavepop-Klangwolken. Und „Little Wanderer“ ist ein anrührender instant classic – wie überhaupt die Melodien auf diesem Album etwas Unmittelbares, Unausweichliches haben.

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