Neue Podcast-Folge: „Die Streifenpolizei“ über die Favoriten der Oscar-Verleihung

Die Goldenen Zitronen More Than A Feeling


Die Lieder der Goldenen Zitronen richten sich an die, die „nicht auf Tempelstufen hocken wollen, solang’ der Schlagstock noch die weiße Freiheit regelt“. Keine andere deutsche Band steht inhaltlich so sehr in der Tradition des linken Protestsongs wie die Hamburger Ex-Punks.

„Die ­alte Kaufmannsstadt, Juli 2017“ ist ­eine ebenso kluge wie präzise Zusammenfassung des G20-Spektakels vor anderthalb Jahren. Damals spielte die Band im Vorprogramm der „Welcome To Hell“-Demo. „Katakombe“ beschreibt zu düsteren Beats die zersetzenden Auswirkungen von „­Fake News“.

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Musikalisch haben sich die Musiker um Ted Gaier und Schorsch Kamerun diesmal eher an HipHop-Produktionen orientiert – schrill und kratzig sind sie immer noch. (Buback)

Kooperation

Coldplay: Geschichte einer enttäuschten Liebe

Was ist nur aus dieser Band geworden, die einmal so treffend den „Trouble“ nach der verloren gegangenen Liebe besang, sich in die Gehirnwindungen eines Wissenschaftlers vergraben konnte, das erbarmungslose Verstreichen der Lebenszeit in eine grelle Klavier-Tanz-Nummer überführte und den Titel eines ihrer kürzesten und schönsten Songs dem goldenen Mantra eines Kultbuchs für Nerds und Studenten entlieh? Ich muss zugeben, dass ich an Coldplay verzweifle. Ich kann nicht begreifen, wie es möglich sein kann, dass vier doch recht begabte Typen, die einen Haufen unsterblicher Lieder geschrieben haben, plötzlich aufgehört haben, Musik zu machen. Oder wenigstens Musik, die berühren will. Wie sensibel…
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