DJ Hero 2 Activision


(Für PS3, Xbox 360, Wii)


von

„Two turntables and a microphone“ sang Beck einst in dem Song „Where It’s At“ − und beschrieb damit die gängige Grundausrüstung eines damaligen DJs. Bei der zweiten Ausgabe der „DJ Hero“-Reihe reicht dem Spieler nun im Prinzip ein einziger Plattenspieler −  dass darüber hinaus jetzt auch ein Mikrofon angeschlossen werden kann, darf getrost wieder vergessen werden. Niemand mag singen, wenn der DJ gerade wie wild cuttet, scratcht und von einem Song zum anderen wechselt. Aber genau darum geht es. Je zwei Songs wurden für das Spiel ineinander gemixt und − teilweise − zu ganz neuen Stücken verarbeitet. Einige dieser Mixe stammen von namhaften Produzenten und DJs. DJ Shadow mischt Kanye West mit Metallica, Diplo tut selbiges mit Harold Faltermeyer und Major Lazer, DJ Jazzy Jeff vereint „Put Your Hands Where My Eyes Could See“ von Busta Rhymes mit M/A/R/R/S‘ „Pump Up The Volume“.

Dabei wurden mehr Scratches und Effekte benutzt, als es sich das Publikum einer durchschnittlichen Diskothek auf Dauer bieten lassen würde, aber so wird es wenigstens nicht langweilig. Der Spieler muss nun nämlich nachspielen, was ihm auf dem Bildschirm als bunte Symbole entgegenfliegt. Die drei Tasten auf dem Plastikplattenteller drücken, Scratchbewegungen mit der Platte machen, den Crossfader bewegen, an einem Regler drehen und den Euphorie-Button drücken, wenn es gut läuft.

Und weil das alles so schön auf die Mixe abgestimmt ist, stellt sich beim Spieler zuverlässig schnell das Gefühl ein, er sei selbst der „DJ Hero“ − und das nicht nur für eine Nacht.


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