Emeli Sandé „Let’s Say For Instance“


Chrysalis/PIAS (VÖ: 6.5.)


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Die Liste der Künstler, denen die Wahlschottin unkaputtbare Chart- Hits bescherte, ist fast noch länger als die ihrer eigenen Erfolge. So oder so – die britische R&B-Königin muss niemandem mehr etwas beweisen, und sich selbst schon gar nicht. Auf diese Weise begegnet man auf ihrem vierten Album einer Emeli Sandé, die sich von allen Erwartungen frei gemacht hat und eine neue Leichtigkeit verbreitet, an Gabrielle und Des’ree erinnernd, gepaart mit einer musterhaften Gospel-Eleganz.

Eine neue Leichtigkeit gepaart mit einer musterhaften Gospel-Eleganz.

Noch mehr aber fällt bei den 16 neuen Songs ein ungewohnter Minimalismus auf. Emeli Sandés Präsenz wird umso spürbarer, je mehr Instrumentierung und Arrangements skelettiert werden. Beispielsweise auf „Oxygen“, das von ihrer Stimme und den Beats des Producers Fallen lebt. Gesang fällt auf „July 25th“ gänzlich weg – und dennoch zerreißt diese Piano-Einlage einem das Herz. Sogar Britrapper Jaykae fügt sich auf „Look What You’ve Done“ organisch in Emeli Sandés neues Konzept ein. Die Konkurrenz wird sich sehr schwertun, dieses Jahr höhere Maßstäbe beim klassischen R&B zu setzen.


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