J. G. Ballard High-Rise

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Rechtzeitig zur Verfilmung durch Ben Wheatley wird J. G. Ballards Roman aus den Siebzigern wieder aufgelegt. Der frisch geschiedene Arzt Robert Laing gehört zur Mittelschicht des 40-stöckigen Hochhauses an der Peripherie Londons. Zu Beginn von „High-Rise“ verspeist er auf seinem Balkon einen Hund. Drei Monate zuvor stieß man auf die Vollbelegung der Luxusimmobilie an. Doch rasch bilden sich im „Selbstmörderpalast“ gesellschaftliche Schichten heraus, erste Konflikte wegen vermeintlicher Nichtigkeiten zeichnen sich ab. Geplagt von Schlaflosigkeit, scheint jeder nur dar auf zu warten, dass sein Nachbar einen Fehler macht. Ist es die effiziente Architektur mitsamt ihrer Technologie selbst, die das antisoziale Verhalten begünstigt,? „High-Rise“ geht weit über die Analyse einer Psychologie des Hochhauslebens hinaus und bietet ein Panoptikum der Gegenwart. (diaphanes, 17,95 Euro)

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RoboCop Paul Verhoevens grimmige Zukunftssatire: In Detroit herrschen Terror und Gewalt. Der rechtschaffene Polizist Murphy wird von fünf Gangstern kaltblütig ermordet und zerstümmelt. Ein zynischer Konzern verwendet die noch übrig gebliebenen Teile von Murphys Schädel als Grundlage für eine moderne Roboter-Kampfmaschine. Als er jedoch langsam seine Erinnerung zurückfindet, keimt in ihm nur noch der Wunsch, Rache zu nehmen. https://www.youtube.com/watch?v=6tC_5mp3udE   Neu auf Netflix: Das sind die wichtigsten Netflix-Neuerscheinungen Kill Bill Vol. 1 Quentin Tarantinos grandiose Verbeugung vor dem Martial-Arts-Genre: Eine Blondine erwacht nach vier Jahren Koma im Krankenhaus mit schmerzenden Erinnerungen an ihre Hochzeit. Ihr Ex-Lover hatte den großen Tag…
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