Jana Horn
„Jana Horn“
Cargo (VÖ: 16.1.)
Songs voller Heimweh aus dem Big Apple.
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„Nothing prepares you for this or is a cure“, mit diesen Zeilen beginnt Jana Horn ihr Album. Es ist ein Statement der Entfremdung und Neuorientierung. Die Sängerin zog nach New York, auch wegen ihrer Band. Sie fühlt sich dort offenbar noch nicht geerdet, sucht aber Anschluss. Anzeichen von Beziehungsproblemen und Heimweh durchziehen die Texte ihrer mal mehr, mal weniger stoischen Folk-Skizzen.
Sie kommen gewohnt verträumt und entschleunigt daher, sind im Vergleich zu den Vorgängerplatten aber auch komplexer orchestriert. Eine Elektrogitarre taucht auf und verschwindet wieder, auch die junge Cat Power ist nicht weit.
Diese Review erscheint im Rolling Stone Magazin 2/2026.
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