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Joan Shelley Joan Shelley


No Quarter/Cargo


von

So schön, so sanft, so zärtlich kann Schlussmachen klingen. „Well, I’ve been the chaser too long“, singt ­Joan Shelley, sucht sich einen langsamen Walzer aus, um mit ihrem Gegen­über abzurechnen und ihn zu fragen, ob es nicht fürchterlich einsam sei, sich immer nur um sich selbst zu drehen, immer nur gleichgültig zu sein. Der Ton ihrer Stimme hat ­eine einschüchternde Klarheit, Anmut und Würde, und durch „Wild Indifference“ schimmert statt Bitterkeit Empathie.

Das fünfte Album der Singer-Songwriterin aus Louisville/Kentucky, ist ein mild-empfindsames Folkmeisterwerk des Minimalismus, der Konzentration aufs Wesentliche, ­eine von Americana und Naturromantik beseelte Platte, die keine Ablenkung zulässt. Während Shelley vom Mit- und Gegeneinander der Liebe erzählt, sorgt Wilco-­Chef Jeff Tweedy als Produzent vor allem dafür, dass zwischen den feinen Fingerpickings zwar hin und wieder die schlurfenden Drums seines Sohns Spencer oder ein zaghaftes Klaviermotiv zu hören sind, vor allem aber viel Platz zum Nachdenken bleibt.


Roxette: Das sind die größten Hits von Marie Fredriksson und Per Gessle

Am Montag (09. Dezember 2019) verstarb die Roxette-Sängerin Marie Fredriksson nach einem langjährigen Kampf an ihrer Krebserkrankung. Zusammen mit Per Gessie wurde das schwedische Pop-Duo Ende der 80er Jahre bekannt und feierte weltweite Erfolge. Ihr letztes Album „Good Karma“ erschien 2016. Es war das zehnte und letzte Studioalbum der Musiker. Anlässlich des Todes von Marie Fredriksson schauen wir auf die 12 größten Hits von Roxette zurück. The Look Durch Zufall wurde „The Look“ zu einem Hit – und auch ihr erster in den USA. Ein amerikanischer Student kaufte in Schweden die Platte „Look Sharp“ und gab sie zuhause an eine…
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