Joe Jackson

„Hope And Fury“

Earmusic/Edel (VÖ: 10.4.)

Alleskönner in Höchstform: Politpop-Supernova.

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Auch mit 71 bleibt der englische Working-Class-Musiker gelenkig. Das Cover ziert das brennende Pier einer Küstenstadt irgendwo bei Brighton, die für Großbritannien 2026 steht „Welcome To Burning-by-Sea“ als Auftakt ist ein Schelmenstück aus Sprechgesang- und Pop-Elementen, verpackt in eine hüpfende Melodie. Sleaford Mods in Bessergelaunt. Auch sonst sitzt Joe Jackson, der ja von Salonjazz bis Punk vieles draufhat, der Stachel locker.

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„Hello cruel world/ I’m not going away/ So I might as well have my say“, singt der Anzugträger, als wäre er in den Elvis-Costello-Jungbrunnen gefallen. Jackson grantelt in „I’m Not Sorry“, zwinkert in „Fabulous People“ und gibt in „Do Do Do“ den Klassenclown. Als Grand Finale eine Ballade zum Verschnaufen: „See You In September“. Jackson, der „Bicoastal“-Nomade zwischen NYC und Portsmouth, kredenzt seinen persönlichen „Bicoastal LatinJazzFunkRock“. Gern auch tanzbar.