Junior Wells: "Hoodoo Man Blues" (Kritik & Stream) - Rolling Stone






Junior Wells „Hoodoo Man Blues“



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Ebenfalls in den Genuss eines 45rpm-Mastering von Kevin Gray auf zwei LPs kommt mit „Hoodoo Man Blues“ eine der frühesten und bis heute vitalsten Sessions einer Gattung, die als Chicago Blues firmiert und bis Mitte der 60er Jahre fast nur auf Singles zu Hause war, weil nur die in Jukeboxen passten, die wiederum in keinem urbanen Joint fehlen durften.

Wells, der Little Walter in Muddy Waters‘ Band beerbt hatte, stellte seine eigene Chicago Blues Band Ende 1964 mit Buddy Guy zusammen, und es sind die mal gutmütigen, mal galligen Zwiegespräche zwischen Guys Gitarre und Wells‘ Harmonica, die diesem Album eine Klasse verleihen, die spätere Kollaborationen der beiden nie mehr erreichen sollten. Auch wenn das Delmark-Original ordentlich klingt: Diese Ausgabe bietet eine unüberhörbare Optimierung. (Analogue Productions)

Wolfgang Doebeling


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