Neue Podcast-Folge: „Die Streifenpolizei“ über die Favoriten der Oscar-Verleihung

Kettcar Ich vs. Wir


Nach fünfeinhalb Jahren, in denen man schon befürchtet hatte, Kettcar hätten sich heimlich, still und leise getrennt, sind die Hamburger mit „Ich vs. Wir“ zurück – und sie haben nicht nur irgendetwas zu sagen, sondern viel.

Ob man ihren robusten Gitarrenpop mag oder nicht, eines muss man ihnen lassen: Sie trauen sich, den Mund aufzumachen. Mit der Single „Sommer ’89“ hat die Band um Marcus Wiebusch zur richtigen Zeit bewiesen, was musikalisches Storytelling leisten kann. Die (sollte man meinen) einfache Botschaft dahinter: Menschlichkeit ist, damals wie heute, nicht verhandelbar. Die musikalische Hülle (treibende Strophen, Mitsingrefrain) ist Geschmackssache, der Inhalt aber darf es nicht sein.

Für „Ich vs. Wir“ gilt: hinhören, handeln und sich „von den verbitterten Idioten nicht verbittern lassen! (Grand Hotel van Cleef)

Kooperation

ROLLING STONE präsentiert: Kettcar live 2018


Serienhelden: Die Liste der Unsterblichen (Platz 1. bis 10.)

1. Tony Soprano (Die Sopranos) Es beginnt mit den Enten, die im Swimmingpool der Familie Soprano schwimmen. Für Tony Soprano sind die Tiere ein Menetekel, Allegorien für seine Depression. Offiziell arbeitet Soprano in der Müllbeseitigung – ein klassischer Mafia -Witz. Tatsächlich hängt er mit seiner Bande im Hinterzimmer des Table-Dance-Clubs ,,Bada Bing" herum, einer Ausgeburt der Schnellstraßenhölle von New Jersey wie aus einem Roman von Richard Ford. Tony ist der Pate der lokalen Mafia-Organisation, in der Autorität bedroht von seinem ebenso tutigen wie bösartigen Onkel und seiner nörgelnden Mutter. Seine Frau Carmela langweilt sich, macht Cannoli und guckt Filme mit…
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